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Symbolbild, KI-generiert

Plug Power: 144 Millionen Umsatz erwartet

Plug Power veröffentlicht am 11. Mai die Q1-Zahlen. Analysten erwarten leichten Umsatzanstieg, doch die negative Bruttomarge bleibt das Hauptproblem.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vorlage der Q1-Ergebnisse am 11. Mai
  • Erwarteter Umsatz von rund 144 Millionen Dollar
  • Negative Bruttomarge von minus 37,6 Prozent
  • Freier Cashflow verbessert sich kontinuierlich

Am 11. Mai legt Plug Power seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Der Termin kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie trotz eines bemerkenswerten Jahresanstiegs von rund 205 Prozent zuletzt wieder unter Druck geraten ist — der Kurs liegt bei 2,57 Euro, knapp 27 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.

Was der Markt erwartet

Analysten rechnen für das erste Quartal mit einem Umsatz von rund 144 Millionen Dollar — ein Plus von etwa acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2026 stehen Schätzungen von 817 Millionen Dollar im Raum, was einem Wachstum von 15 Prozent entspräche. Allerdings wurden Prognosen für das erste Halbjahr zuletzt nach unten korrigiert; die stärkere Performance wird für die zweite Jahreshälfte erwartet.

Bruttomarge bleibt das entscheidende Signal

Das eigentliche Kernproblem liegt tiefer. Die Bruttomarge lag in den vergangenen zwölf Monaten bei minus 37,6 Prozent. Erst wenn dieser Wert ins Positive dreht, lässt sich ernsthaft von einer Trendwende sprechen.

Beim freien Cashflow zeigt sich immerhin eine klare Richtung: Von minus 1,8 Milliarden Dollar im Jahr 2023 verbesserte sich der Wert bis 2025 auf minus 661 Millionen Dollar. Aktuelle Modellrechnungen gehen davon aus, dass die Liquidität ausreicht, bis der freie Cashflow voraussichtlich 2028 positiv wird.

Operative Fortschritte im Hintergrund

Parallel zum Zahlenwerk läuft das operative Geschäft weiter. Plug Power liefert einen 275-MW-PEM-Elektrolyseur für ein Projekt in Québec, das auf die Produktion von kohlenstoffarmem Ammoniak für die Bergbauindustrie ausgerichtet ist. Ferner sollen Effizienzgewinne in der Wasserstoffproduktion sowie wachsende Auftragsmomente in Europa und Australien die EBITDA-Verluste schrittweise verringern.

Einige Analysten bewerten die Aktie auf Basis eines EV/Umsatz-Multiplikators von fünf für das Jahr 2027, bei einem dann erwarteten Umsatz von einer Milliarde Dollar. Ob die operativen Fortschritte tatsächlich in besseren Quartalszahlen ankommen, wird der Earnings Call am 11. Mai zeigen — für die Aktie, die seit Jahresbeginn rund 35 Prozent zugelegt hat, aber noch deutlich unter ihrem Hoch notiert, ist das ein wichtiger Gradmesser.

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