Phantasma Energy treibt seine „Year of Innovation“-Roadmap voran. Mit dem jüngsten Update zur Gen-4-Architektur will das Ökosystem die Skalierbarkeit für Gaming-Anwendungen verbessern, ohne auf externe Layer-2-Lösungen angewiesen zu sein. Im Zentrum dieser Entwicklung steht der KCAL-Token als Treibstoff für das gesamte Netzwerk.
Fokus auf Gaming-Performance
Die technische Aktualisierung vom vergangenen Freitag bestätigt den operativen Status des Gen-4-Upgrades. Ziel dieser Architektur ist es, eine Infrastruktur zu schaffen, die hohe Transaktionsraten für Spiele und dezentrale Anwendungen (dApps) direkt auf der Hauptkette ermöglicht. Laut Projektdokumentation liegt ein Schwerpunkt auf der Verfeinerung des On-Demand-Mintings von NFTs und der Datenspeicherung direkt auf der Chain.
Entwickler arbeiten derzeit an der Fertigstellung neuer Smart Contracts. Die Umstellung auf Gen 4 umfasst zudem die Implementierung verbesserter Schnittstellen wie RPC API v2 und Explorer API v2. Diese Werkzeuge sollen es Programmierern erleichtern, neue Anwendungen innerhalb des Ökosystems zu realisieren.
Vernetzung mit anderen Blockchains
Ein zentraler Pfeiler der Strategie für das laufende Jahr ist die Ausweitung der Interoperabilität. Das Protokoll plant bidirektionale Swaps zwischen dem Phantasma-Mainnet und etablierten externen Netzwerken. Dies soll den nahtlosen Austausch von Werten über Plattformgrenzen hinweg ermöglichen.
Folgende technische Meilensteine stehen für 2026 auf der Agenda:
* Einführung von DAOs und Abstimmungsrechten für Token-Halter
* Offizielle Ledger-Unterstützung für die Asset-Verwaltung
* WebAssembly-Support (Wasm) für Smart Contracts
* Neugestaltung des PGL-Wallets
* Anbindung an Ethereum, BNB Chain, NEO und Casper
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Die Rolle von KCAL
Innerhalb des dualen Tokensystems fungiert KCAL als die „Energie“, die für sämtliche Aktionen auf der Blockchain benötigt wird. Dazu zählen Transaktionsgebühren, das Deployment von Smart Contracts und das Erstellen von „Smart NFTs“. Während der Governance-Token SOUL ein begrenztes Angebot hat, wird KCAL über einen Staking-Mechanismus generiert.
Nutzer erhalten täglich 0,002 KCAL für jeden hinterlegten SOUL-Token. Dieses System soll eine nachhaltige Versorgung mit Netzwerk-Ressourcen für aktive Teilnehmer sicherstellen. Aktuell beläuft sich das zirkulierende Angebot auf rund 50 Millionen Token. Um Verwechslungen auf Handelsplattformen zu vermeiden, führen einige Börsen den Token unter dem Ticker „KCALV2“.
Die operative Integration erfolgt maßgeblich durch GOATi Entertainment, die das Netzwerk in Gaming-Plattformen wie den Pavillion-Hub eingebunden haben. Dort dient KCAL als primäres Medium für den Handel mit digitalen Gütern und die Interaktion mit den gehosteten Titeln. Mit der geplanten Einführung von Governance-Strukturen stellt das Projekt nun die Weichen für die zweite Jahreshälfte.
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