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PG&E Aktie: Unter Druck

Der kalifornische Versorger PG&E wird durch einen Batteriespeicher-Zwischenfall und eskalierende Entschädigungsstreitigkeiten belastet, was den regulatorischen Druck weiter erhöht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Explosion in Batteriespeicher-Kraftwerk löst Stromausfälle aus
  • Unzureichende Entschädigungszahlungen für San Francisco Kunden
  • Politische Forderungen nach Anhörungen und Netzübernahme
  • Anhaltend hohe regulatorische und operative Risiken

Der kalifornische Versorger PG&E sieht sich mit neuen operativen Problemen konfrontiert. Nach einem Zwischenfall in einem Batteriespeicher-Kraftwerk und anhaltenden Entschädigungsstreitigkeiten in San Francisco gerät das Unternehmen erneut in die Kritik. Die Vorfälle belasten die ohnehin angespannte regulatorische Lage.

Zwischenfall löst Stromausfälle aus

Am vergangenen Freitag führte eine Explosion in einem Umspannwerk der ENGIE Sierra Battery Storage Anlage in Tuolumne County zu einem Kettenreaktionsausfall im Netz von PG&E. Rund 30.000 Kunden waren infolge des Vorfalls, der gegen 16:00 Uhr Ortszeit begann, vorübergehend ohne Strom. Die Anlage musste evakuiert werden. Obwohl die Stromversorgung bis zum Abend größtenteils wiederhergestellt war, wirft der Vorfall erneut Fragen zur Zuverlässigkeit der Netzinfrastruktur auf.

Entschädigungsstreit eskaliert

Parallel dazu verschärft sich ein Konflikt um Entschädigungszahlungen für Stromausfälle in San Francisco Ende Dezember. PG&E bietet betroffenen Privatkunden 200 US-Dollar und Unternehmen 2.500 US-Dollar an, sofern der Ausfall länger als zehn Stunden dauerte. Lokale Geschäftsleute wehren sich gegen diese Summen als unzureichend. Ein Eiscafé-Betreiber berichtet beispielsweise von Verlusten an verderblicher Ware, die das Angebot bei weitem übersteigen.

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Die Unzufriedenheit hat politische Kreise erreicht. Der Aufsichtsrat von San Francisco fordert Anhörungen zu den Reaktionsprotokollen des Unternehmens. Stadtbeamte prüfen zudem erneut Optionen für eine mögliche kommunale Übernahme des Stromnetzes – eine langfristige Bedrohung für das Geschäftsmodell von PG&E.

Politische und regulatorische Risiken

Für Anleger verdichten sich die operativen und regulatorischen Risiken. Während der breite Markt Rekordhöhen erreicht, bleiben Versorger wie PG&E von der Stimmung bei Aufsichtsbehörden und der Performance der physischen Infrastruktur abhängig. Die jüngsten Vorfälle deuten darauf hin, dass die Kostendruck durch Netzmodernisierung und Haftungsfragen vorerst hoch bleiben wird. Die politischen Forderungen aus San Francisco könnten den regulatorischen Druck in den kommenden Monaten weiter erhöhen.

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