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Pfizer Aktie: Wichtiger Pipeline-Erfolg

Pfizers Wirkstoff Tilrekimig erreicht in einer Phase-2-Studie sein Ziel und rückt in die entscheidende Entwicklungsphase vor. Der Erfolg ist zentral, um drohende Milliardenverluste durch auslaufende Patente abzufedern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Studienerfolg bei Neurodermitis-Behandlung
  • Ziel ist Ersatz für sinkende Corona-Einnahmen
  • Phase-3-Studie startet noch in diesem Jahr
  • Konzern investiert massiv in Forschung

Pfizer arbeitet intensiv daran, seine Abhängigkeit von den schwindenden Corona-Einnahmen zu verringern. Ein vielversprechender Antikörper gegen Neurodermitis liefert nun überzeugende Studiendaten und rückt in die entscheidende Entwicklungsphase vor. Dieser Fortschritt ist für den Pharmakonzern essenziell, um drohende Milliardenverluste durch auslaufende Patente in den kommenden Jahren abzufedern.

Angriff auf den Milliardenmarkt

In einer Phase-2-Studie zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis erreichte der neuartige Wirkstoff Tilrekimig seinen primären Endpunkt. Je nach Dosierung verzeichneten rund 39 bis 52 Prozent der Patienten nach 16 Wochen eine signifikante Linderung ihrer Hautbeschwerden. Die Besonderheit des Präparats liegt in seinem dreifachen Wirkmechanismus, der verschiedene Entzündungstreiber gleichzeitig blockiert.

Mit diesem Profil zielt Pfizer direkt auf den Marktführer Dupixent von Sanofi und Regeneron ab. Analysten weisen darauf hin, dass etablierte Medikamente bei Ärzten oft einen Vertrauensvorschuss genießen. Pfizer plant daher, das eigene Präparat als breiter wirkende Alternative zu positionieren, die bei monatlicher Verabreichung eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit bietet. Noch in diesem Jahr startet die zulassungsrelevante Phase-3-Studie.

Wettlauf gegen das Patentkliff

Der zügige Fortschritt im Labor ist für das Unternehmen von strategischer Bedeutung. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem Gesamtumsatz zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden US-Dollar. Dabei belasten zwei wesentliche Faktoren die Bilanz: Die Einnahmen aus COVID-19-Produkten sinken voraussichtlich um weitere 1,5 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig verlieren wichtige Blockbuster-Medikamente wie Eliquis und Ibrance ihren exklusiven Patentschutz.

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Diese auslaufenden Patente dürften allein im Jahr 2026 rund 1,5 Milliarden US-Dollar an Einnahmen kosten, im Folgejahr sogar bis zu drei Milliarden. Um diese Lücke zu schließen, investiert Pfizer massiv in Forschung und Entwicklung. Das Budget dafür liegt aktuell bei 10,5 bis 11,5 Milliarden US-Dollar, womit in diesem Jahr über 20 neue Phase-3-Studien initiiert werden sollen.

An der Börse wird der Umbau des Konzerns genau verfolgt. Bei einem aktuellen Kurs von 23,46 Euro verzeichnet der Titel seit Jahresbeginn ein solides Plus von 9,22 Prozent. Zudem zahlt das Unternehmen weiterhin verlässlich seine Quartalsdividende aus – Anfang März bereits zum 349. Mal in Folge.

Die kommenden Monate bringen für Pfizer einen dichten Kalender an klinischen Daten, insbesondere aus dem mit Pandemie-Gewinnen neu aufgebauten Onkologie-Portfolio. Mit dem Start der Phase-3-Studie für Tilrekimig und weiteren anstehenden Forschungsergebnissen liefert das Jahr 2026 konkrete Anhaltspunkte, wie schnell die neue Pipeline die wegbrechenden Alt-Umsätze ersetzen wird.

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