Während die Wall Street bei Pfizer mehrheitlich eine abwartende Haltung einnimmt, schert ein Analyst nun deutlich aus. Das Investmenthaus Guggenheim hat sein Kursziel für den Pharmariesen angehoben und untermauert seine Kaufempfehlung. Im Zentrum des Optimismus steht ein vielversprechender Wirkstoffkandidat gegen Prostatakrebs, der dem Unternehmen in den kommenden Jahren Milliardenumsätze bescheren könnte.
Hoffnungsträger Mevrometostat
Analyst Vamil Divan hob das Kursziel auf 36 US-Dollar an, was spürbar über dem durchschnittlichen Marktkonsens von rund 28 Dollar liegt. Der Grund für diese bullische Haltung ist die Phase-3-Studie MEVPRO-1. Hier testet Pfizer den Wirkstoff Mevrometostat bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs. Das Medikament blockiert gezielt abnormale Genaktivitäten und soll so Resistenzen gegen Hormontherapien verhindern. Die entscheidenden Studiendaten werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
Guggenheim beziffert die Erfolgswahrscheinlichkeiten der verschiedenen Studienphasen wie folgt:
– MEVPRO-1 (Zweitlinien-Therapie): 75 Prozent
– MEVPRO-2 (Erstlinien-Therapie): 55 Prozent
– MEVPRO-3 (hormonsensitive Therapie): 25 Prozent
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Für Anleger ergibt sich aus Sicht der Experten ein asymmetrisches Chance-Risiko-Profil. Ein Erfolg der Hauptstudie könnte den theoretischen Wert der Aktie um zwei Dollar je Anteilsschein steigern, während ein kompletter Fehlschlag aller drei Studien lediglich ein Abwärtsrisiko von einem Dollar bedeute. Das Investmenthaus traut dem Medikament Spitzenumsätze von bis zu 4,6 Milliarden Dollar zu – deutlich mehr als der Marktkonsens aktuell einpreist.
Breites Fundament in der Onkologie
Die positive Einschätzung stützt sich nicht nur auf ein einzelnes Projekt. Pfizers Onkologie-Sparte wuchs im vierten Quartal 2025 um neun Prozent, flankiert von weiteren Erfolgen wie den jüngsten positiven Daten der TALAPRO-3-Studie, die ebenfalls auf Prostatakrebs abzielt. Am Markt spiegelt sich diese fundamentale Stabilität allmählich wider. Gestern schloss das Papier bei 23,91 Euro und notiert damit exakt auf seinem 52-Wochen-Hoch, was einem soliden Zuwachs von rund elf Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Trotz der vielversprechenden Pipeline bleiben politische Risiken wie mögliche Preisregulierungen im US-Gesundheitssystem ein Unsicherheitsfaktor für die zukünftigen Margen. Neue Einblicke in die operative Entwicklung erhalten Investoren am 5. Mai, wenn Pfizer die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorlegt.
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