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Pfizer Aktie: Onkologie-Daten stützen

Pfizer präsentiert vielversprechende Studienergebnisse bei Darmkrebs. Die Aktie bietet zudem eine hohe Dividendenrendite und zeigt laut Bewertungsmodellen Aufwärtspotenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Studie zeigt klaren Vorteil gegenüber Standardtherapie
  • Attraktive Dividendenrendite von rund 6,8 Prozent
  • Bewertungsmodell deutet auf Kursaufholpotenzial hin
  • Quartalsergebnis übertrifft Analystenerwartungen

Pfizer rückt mit neuen Studiendaten aus der Onkologie in den Fokus. Auf dem ASCO GI Symposium präsentierte der Konzern Ergebnisse, die einen klaren Vorteil gegenüber der aktuellen Standardtherapie bei einer bestimmten Form von Darmkrebs zeigen. Parallel deuten Bewertungsmodelle auf Spielraum nach oben beim aktuellen Kurs hin, während die Dividendenrendite auffällt.

BREAKWATER-Studie mit deutlichem Vorteil

Pfizer veröffentlichte Daten aus Kohorte 3 der BREAKWATER-Studie. Untersucht wird BRAFTOVI (Encorafenib) in Kombination mit Cetuximab und der FOLFIRI-Chemotherapie bei zuvor nicht behandelten Patienten mit BRAF-V600E-mutiertem metastasiertem Kolorektalkarzinom.

Die objektive Ansprechrate (ORR) lag in der Pfizer-Kombination bei 64,4 %. Die Vergleichsgruppe mit Standardtherapie (FOLFIRI +/- Bevacizumab) erreichte 39,2 %. Statistisch wird dieser Unterschied durch eine Odds Ratio von 2,76 untermauert.

Auch beim Gesamtüberleben zeigen die Daten einen klaren Vorteil: Die Hazard Ratio für das Risiko zu versterben liegt bei 0,49 gegenüber der Standardtherapie. Das signalisiert eine deutliche Risikoreduktion für die Patienten und stärkt Pfizers Onkologie-Portfolio.

Bewertung und Kursniveau

Die Aktie bewegt sich aktuell um 25,50 US‑Dollar. Auf Zwölfmonatsbasis liegt die Gesamtrendite für Aktionäre bei rund 1,95 %. Ein aktuelles Bewertungsmodell („Most Popular Narrative“) kommt jedoch auf einen fairen Wert von 29,08 US‑Dollar je Aktie.

Daraus ergibt sich ein potenzieller Abschlag von etwa 12,4 % gegenüber dem berechneten fairen Wert. Kurzfristig zeigte sich der Titel stabiler mit einer 90-Tage-Rendite von +3,92 %.

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Kennzahlen und Dividende

Für dividendenorientierte Anleger sind vor allem die anstehenden Ausschüttungstermine relevant. Pfizer hat eine Quartalsdividende von 0,43 US‑Dollar je Aktie angekündigt. Auf Jahresbasis entspricht das 1,72 US‑Dollar je Aktie und ergibt auf dem aktuellen Kursniveau eine Dividendenrendite von rund 6,8 %.

Wichtige Daten und Kennzahlen:

  • Ex-Dividenden-Datum: 23. Januar 2026
  • Zahlungstermin: 6. März 2026
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis: ca. 14,85
  • Jüngster Quartalsgewinn je Aktie (EPS): 0,87 US‑Dollar (über den Erwartungen von 0,79 US‑Dollar)
  • Jüngster Quartalsumsatz: 16,65 Mrd. US‑Dollar

Die Kombination aus zweistelligem Bewertungsabschlag zum Modellwert, solider Ertragsbasis und hoher Ausschüttung macht die Kennzahlen für Einkommensinvestoren besonders interessant.

Institutionelle Investoren und Strategie

Auf institutioneller Seite zeigen die jüngsten Meldungen ein gemischtes Bild. Das New York State Teachers Retirement System hat seine Position um 1,8 % auf über 4,75 Mio. Aktien erhöht. Bay Colony Advisory Group hat das Engagement im dritten Quartal dagegen deutlich reduziert.

Operativ baut Pfizer seine Datenkompetenz weiter aus. Am 11. Januar wurde bestätigt, dass der Konzern ein wichtiger Kunde im Datenlizenz-Portfolio von Tempus ist. Diese Kooperation unterstützt Präzisionsmedizin-Initiativen und passt zur Strategie, datengetrieben die Pipeline zu entwickeln – ein Ansatz, der sich auch in den positiven Ergebnissen der BREAKWATER-Studie widerspiegelt.

Der Analystenkonsens liegt überwiegend bei „Hold“. Das durchschnittliche Kursziel von 27,88 US‑Dollar signalisiert ausgehend von rund 25,50 US‑Dollar ein moderates Aufwärtspotenzial und spiegelt die aktuell vorsichtige, aber nicht negative Einschätzung des Marktes wider.

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