Die DZ Bank hat Pfizer gestern Medienberichten zufolge von Kaufen auf Halten herabgestuft und ein Kursziel von 33 $ festgesetzt. Die Abstufung folgte auf die am Dienstag veröffentlichte Anhebung der Jahresprognose durch Pfizer. Die Aktie verlor gestern 1,1%.
Unterschiedliche Bewertungen nach den Quartalszahlen
Guggenheim hatte das Kursziel am Donnerstag Medienberichten zufolge von 31 $ auf 33 $ angehoben und die Kaufempfehlung beibehalten. Damit kamen beide Häuser trotz identischer Zielmarke zu unterschiedlichen Anlageempfehlungen.
Pfizer meldete am Dienstag für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 16,58 Milliarden $. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie betrug nach Unternehmensangaben 0,87 $.
Für das Gesamtjahr 2026 hob Pfizer die Umsatzprognose auf 62,0 bis 64,0 Milliarden $ an. Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie erwartet das Unternehmen jetzt 2,95 bis 3,05 $. Die höheren Erwartungen betreffen damit sowohl den Umsatz als auch das bereinigte Ergebnis je Aktie.
Fortschritte bei Krebsmedikamenten
Neben den Geschäftszahlen meldete Pfizer Fortschritte im Medikamentenportfolio. Am 27. Oktober gab das Unternehmen bekannt, dass ELREXFIO den primären Endpunkt der Phase-3-Studie MagnetisMM-32 erreicht habe. Die Untersuchung betrifft Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom.
Bereits am 26. Oktober hatte Pfizer die FDA-Zulassung für TALZENNA in Kombination mit XTANDI für einen früheren Behandlungseinsatz bei metastasiertem Prostatakrebs bekannt gegeben.
Eine weitere Unternehmensmeldung vom Dienstag betraf die Finanzführung: Pfizer gab die Ernennung von Cecile Guegan zur Finanzchefin und geschäftsführenden Vizepräsidentin mit Wirkung zum 1. November bekannt. Die Personalentscheidung galt damit bereits vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen.
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