Pfizer hat am Mittwoch positive Daten aus der Phase-2-Studie FOURLIGHT-1 veröffentlicht. Der CDK4-Inhibitor Atirmociclib in Kombination mit Fulvestrant zeigte bei Brustkrebspatientinnen, deren Erkrankung nach einer vorherigen CDK4/6-Therapie fortgeschritten war, einen klaren klinischen Nutzen — ein Ergebnis, das der Markt direkt honorierte.
Was die Studiendaten zeigen
Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt: das progressionsfreie Überleben. Die Kombination aus Atirmociclib und Fulvestrant senkte das Risiko einer Krankheitsprogression oder des Todes um 40 Prozent gegenüber den Kontrollgruppen. Der Hazard Ratio von 0,60 bei einem p-Wert von 0,0007 gilt als statistisch belastbar. Auffällig: Der Nutzen zeigte sich konsistent über alle untersuchten Patientensubgruppen hinweg.
Das Sicherheitsprofil war laut Pfizer handhabbar. Lediglich 6,4 Prozent der Teilnehmer brachen die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen ab. Die Gesamtüberlebensdaten sind noch nicht ausgereift — erst rund 20 Prozent der erwarteten Ereignisse wurden erfasst. Eine Phase-3-Studie in der Erstlinientherapie läuft bereits.
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Analysten und Pipeline-Kontext
Die Studiendaten reihen sich in eine breitere Aktivität im Onkologie-Portfolio ein. Die FDA erteilte zuletzt die vollständige Zulassung für die BRAFTOVI-Kombination beim metastasierten Kolorektalkarzinom. Die Kombination aus PADCEV und Keytruda zeigte beim Blasenkrebs eine rund 50-prozentige Reduktion des Rückfall- oder Sterberisikos. Zudem erhielt Hympavzi (Marstacimab) den Priority Review Status für die Behandlung von Hämophilie A und B.
HSBC reagierte auf die jüngsten Onkologiedaten mit einer Anhebung des Kursziels auf 32 US-Dollar bei unverändertem „Buy“-Rating. Der breite Analystenkonsens liegt derzeit bei „Hold“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 28,14 US-Dollar.
Am 4. Mai 2026 legt Pfizer die nächsten Quartalszahlen vor — dann dürfte auch die Frage im Mittelpunkt stehen, wie stark die laufenden Pipeline-Erfolge die Prognose für das Gesamtjahr stützen.
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