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Pfizer Aktie: Abstufung

Daiwa stuft Pfizer nach Erreichen eines 52-Wochen-Hochs auf Neutral herab und nennt die Bewertung als Grund. Der Ausblick für 2026 bleibt mit flachem operativem Wachstum verhalten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Daiwa senkt Rating von Outperform auf Neutral
  • Kursziel liegt unter neuem 52-Wochen-Hoch
  • Umsatzprognose für 2026 bleibt gebremst
  • FDA prüft Hympavzi-Erweiterung beschleunigt

Pfizer hat sich in dieser Woche selbst ein wenig ausgebremst: Nur zwei Tage nach einem neuen 52‑Wochen‑Hoch kommt von Daiwa Capital Markets eine Herabstufung. Die Analysten sehen kurzfristig weniger Luft nach oben und stellen die Bewertung in den Vordergrund. Was steckt hinter dem vorsichtigeren Ton?

  • Daiwa (Donnerstag): Abstufung von „Outperform“ auf „Neutral“, Kursziel 27,00 US‑Dollar
  • Neues Wochenhoch (Dienstag): 27,73 US‑Dollar
  • Ausblick 2026: Umsatzprognose 59,5 bis 62,5 Mrd. US‑Dollar, operatives Wachstum laut Guidance flach
  • Pipeline-News: FDA Priority Review für Hympavzi‑Erweiterung, Entscheidung im 2. Quartal 2026 erwartet

Analysten werden vorsichtiger

Daiwa senkte die Einstufung am Donnerstag auf „Neutral“ und setzte das Kursziel auf 27,00 US‑Dollar. Der Zeitpunkt ist auffällig: Am Dienstag zuvor hatte die Aktie mit 27,73 US‑Dollar ein neues 52‑Wochen‑Hoch markiert. Das neue Kursziel liegt damit unter dem jüngsten Hoch – ein Signal, dass Daiwa die Aktie nach der Rally kurzfristig eher als fair bewertet einstuft.

Auch Freedom Capital Markets passte in dieser Woche den Blick auf die Aktie an. Bereits am Montag senkte das Haus das Kursziel von 35,00 auf 33,00 US‑Dollar, blieb aber bei „Buy“. Als Begründung nannten die Analysten den anhaltenden Druck durch rückläufige Umsätze mit COVID‑bezogenen Produkten.

Zahlen solide, Ausblick bleibt gebremst

Operativ lieferte Pfizer zuletzt besser ab als erwartet: Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen die Konsensschätzungen und meldete 17,56 Mrd. US‑Dollar Umsatz sowie 0,66 US‑Dollar Gewinn je Aktie.

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Der Blick nach vorn fällt allerdings nüchterner aus. Für 2026 stellt das Management 59,5 bis 62,5 Mrd. US‑Dollar Umsatz in Aussicht. In dieser Spanne sind laut Unternehmen sowohl der erwartete Rückgang bei COVID‑Produkten als auch Effekte aus Patentabläufen wichtiger Medikamente berücksichtigt. Zudem verweist die Jahresprognose auf flaches operatives Wachstum.

Pipeline: FDA prüft Hympavzi schneller

Neben den Finanzthemen gab es Anfang Februar auch Neuigkeiten aus der Entwicklung. Die US‑Arzneimittelbehörde FDA gewährte für den ergänzenden Zulassungsantrag (sBLA) zu Hympavzi (marstacimab) eine Priority Review. Ziel ist eine Erweiterung der Zulassung zur Behandlung bestimmter pädiatrischer Patienten mit Hämophilie A oder B. Die FDA peilt eine Entscheidung im zweiten Quartal 2026 an.

Die nächsten klaren Wegmarken sind damit gesetzt: kurzfristig die Diskussion um Bewertung und COVID‑Rückenwind, mittelfristig die FDA‑Entscheidung zu Hympavzi im Q2 2026 sowie die Umsetzung der Umsatzspanne für 2026.

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