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Petrobras Aktie: 49,99 Prozent an Lightsource-bp-Töchtern

Petrobras erwirbt Anteile an Lightsource-bp-Töchtern und treibt die Diversifikation voran. Der Ölkonzern senkt zudem die Kerosinpreise.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Einstieg in den Solarmarkt
  • Gemeinschaftsunternehmen mit Lightsource bp
  • Solarpark Milagres als Kernprojekt
  • Deutliche Senkung der Kerosinpreise

Petrobras wandelt sich vom reinen Öl-Giganten zum Multi-Energie-Konzern. Mit dem Einstieg in den heimischen Solarmarkt setzt das Unternehmen einen Meilenstein seiner Strategie bis 2030 um. Das Ziel ist eine deutliche Diversifikation des Portfolios.

Strategische Allianz für Sonnenstrom

Der Konzern übernimmt 49,99 Prozent an den brasilianischen Töchtern von Lightsource bp. Beide Partner führen das neue Gemeinschaftsunternehmen künftig gleichberechtigt. Kernstück ist der Solarpark Milagres mit einer Kapazität von 212 Megawatt.

Hinzu kommen mehrere Projekte in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien. Petrobras bringt dabei seine Erfahrung in der Lizenzierung und Regulierung ein. Lightsource bp steuert die technische Expertise und die Projektpipeline bei.

Parallel dazu senkt das Unternehmen die Preise für Flugbenzin massiv. Ab Juni 2026 zahlen Distributoren im Schnitt 14,2 Prozent weniger für Kerosin. Das entspricht einer Senkung von etwa 0,93 Real pro Liter.

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Ölgeschäft bleibt das Fundament

An der Börse reagiert das Papier positiv. Die Aktie notiert aktuell bei 7,29 Euro. Damit verbucht der Titel seit Jahresbeginn ein Plus von über 46 Prozent.

Trotz der Solar-Offensive bleibt das Ölgeschäft die finanzielle Basis. Das Management beantragte jüngst Umweltgenehmigungen für Bohrungen im Foz do Amazonas-Becken. Dort vermuten Geologen riesige Vorkommen in der Tiefsee.

Die Strategie steht fest. Petrobras kombiniert den Ausbau erneuerbarer Energien mit der Erschließung neuer Ölfelder. Das Papier notiert derzeit rund zehn Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 8,14 Euro.

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Diskussion zu Petrobras

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.