Perpetua Resources intensiviert die Erschließung des Stibnite-Goldprojekts und führt ein formelles Verfahren für Anwohner-Feedback ein. Während die Bauvorbereitungen in Idaho laufen, rückt die strategische Bedeutung des Vorhabens für die US-Rohstoffsicherheit immer stärker in den Fokus. Kann das Unternehmen den ehrgeizigen Zeitplan bis zur finalen Investitionsentscheidung im Frühjahr einhalten?
- Unternehmen: Perpetua Resources
- Zentrales Ereignis: Start eines formellen Feedback-Prozesses für Stakeholder
- Strategischer Rohstoff: Antimon (geplante Deckung von 35 % des US-Bedarfs)
- Nächster Meilenstein: Finale Investitionsentscheidung (Frühjahr 2026)
- Marktkapitalisierung: ca. 3,67 Milliarden USD
Fokus auf Transparenz und Baufortschritt
Gestern startete Perpetua Resources ein strukturiertes Beschwerde- und Feedback-Verfahren für die lokale Bevölkerung. Dieser Schritt begleitet den Übergang in die aktive Erschließungsphase des Stibnite-Goldprojekts. Das System soll während der Bauarbeiten Transparenz gewährleisten und einen direkten Kanal für Umwelt- oder betriebliche Anliegen der Anwohner bieten.
Seit dem offiziellen ersten Spatenstich im Oktober 2025 schreiten die Arbeiten vor Ort voran. Der Fokus liegt derzeit auf der Detailplanung sowie ersten vorbereitenden Baumaßnahmen. Die finale Investitionsentscheidung für das Gesamtprojekt wird für das Frühjahr 2026 erwartet.
Rohstoffsicherheit als Kurstreiber
Das Projekt gilt als entscheidend für die US-Rohstoffunabhängigkeit, da es das einzige identifizierte Antimon-Vorkommen der Vereinigten Staaten beherbergt. Antimon ist ein kritischer Bestandteil für die Rüstungsindustrie und moderne Verteidigungssysteme. Unterstützt wird die Entwicklung durch Fördergelder in Höhe von insgesamt 22,4 Millionen USD aus dem Defense Ordnance Technology Consortium (DOTC). Diese Mittel fließen unter anderem in den Betrieb einer Pilotanlage zur Gewinnung kritischer Mineralien.
Globale Exportbeschränkungen für Mineralien wie Antimon und Silber unterstreichen die Relevanz des Standorts. Das Projekt ist darauf ausgelegt, in den ersten sechs Betriebsjahren etwa 35 % des US-Antimon-Bedarfs zu decken.
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Verschiebungen in der Aktionärsstruktur
Aktuelle Daten vom gestrigen Mittwoch belegen moderate Veränderungen im Aktionärskreis. Krilogy Financial reduzierte seine Position im dritten Quartal um 8,9 % und verkaufte rund 73.400 Aktien. Die Kanzlei hält jedoch weiterhin 748.497 Anteile mit einem Marktwert von etwa 16 Millionen USD. Gleichzeitig bauten Caitong International Asset Management und Farther Finance Advisors neue Positionen auf. Insgesamt befinden sich rund 70 % der Aktien in der Hand institutioneller Investoren.
An der Börse startete das Papier gestern bei 29,58 USD in den Handel. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 3,67 Milliarden USD bewegte sich die Aktie innerhalb der letzten 52 Wochen in einer Spanne zwischen 7,81 USD und 35,97 USD.
Mit dem Erreichen der finalen Investitionsentscheidung im Frühjahr 2026 steht der nächste wesentliche Katalysator für die Bewertung des Unternehmens bevor. Die Kombination aus hochgradigen Goldreserven und der Produktion strategisch wichtiger Mineralien bestimmt weiterhin die Dynamik des Projekts.
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