Die Aktie von Perpetua Resources befindet sich auf einem beeindruckenden Höhenflug und notiert nahe ihrem Allzeithoch. Getragen wird diese Rally von wichtigen Fortschritten beim Flaggschiff-Projekt in Idaho. Doch gleichzeitig verkaufen Führungskräfte des Unternehmens eigene Aktien – ein Signal, das Anleger nicht ignorieren sollten.
Analysten stützen den Kurs
Die positive Marktstimmung wird von einer breiten Analystengemeinschaft getragen. Neun große Brokerhäuser empfehlen die Aktie einstimmig mit „Kaufen“. Das mittlere Kursziel liegt bei 30,67 US-Dollar und bietet damit weiteres Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau. Besonders optimistisch zeigt sich BMO Capital Markets mit einem Ziel von 44 kanadischen Dollar, während Zacks Research das Rating sogar auf „Strong Buy“ heraufgestuft hat.
Technisch betrachtet zeigt die Aktie eine außergewöhnliche Dynamik: Sie notiert deutlich über ihren wichtigen langfristigen Durchschnittswerten, was den intakten Aufwärtstrend untermauert. Seit dem Tief vor einem Jahr hat sich der Wert mehr als verdoppelt.
Meilensteine beim Gold-Projekt
Im Fokus der Anleger steht die formelle Vereinbarung eines EPCM-Vertrags (Engineering, Procurement, and Construction Management) mit Hatch Ltd. für das Stibnite Gold Project. Diese Partnerschaft ist ein entscheidender Schritt in der Projektumsetzung. Besonders bemerkenswert: Hatch beteiligt sich mit einer Direktinvestition von 4 Millionen Dollar zu 28,24 Dollar je Aktie – ein starkes Zeichen externen Vertrauens in die Machbarkeit.
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Ein weiterer strategischer Schachzug ist die Zusammenarbeit mit dem Idaho National Laboratory zur Entwicklung einer modularen Pilotverarbeitungsanlage. Sie soll die Produktion von Antimontrisulfid in Militärqualität demonstrieren. Diese Ausrichtung auf nationale Verteidigungsinteressen stärkt die Position des Projekts und unterstützt die Due-Diligence-Prüfung für ein mögliches Darlehen in Höhe von 2 Milliarden Dollar von der US-Export-Import-Bank.
Insider-Verkäufe als Gegenwind
Trotz der positiven Fundamentaldaten sorgen aktuelle Meldungen über Insider-Verkäufe für eine gewisse Vorsicht. So hat Direktor Alexander McLeod Sternhell am 7. Januar 3.000 seiner Aktien zu einem Durchschnittspreis von 29,09 Dollar verkauft und damit seine direkte Beteiligung um 15,5% reduziert. Insgesamt wurden in den letzten 90 Tagen von Führungskräften Aktien im Wert von etwa 2,08 Millionen Dollar veräußert.
Diese Verkäufe stehen im Kontrast zum anhaltenden institutionellen Interesse, das weiterhin hoch bleibt. Sie erinnern jedoch daran, dass das Unternehmen sich noch in der Entwicklungsphase befindet und im letzten Quartal einen Verlust von 0,24 Dollar je Aktie gemeldet hat. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob der operative Fortschritt die hohen Erwartungen weiter stützen kann.
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