PBF Energy muss die Rückkehr zur vollen Auslastung seiner Martinez-Raffinerie in Kalifornien auf Anfang März 2026 verschieben. Damit verfehlt das Unternehmen das ursprüngliche Ziel eines Neustarts zum Jahreswechsel knapp. Wie belastbar ist die neue Prognose angesichts der jüngsten Insider-Verkäufe und des geplanten Wartungsprogramms?
- Vollbetrieb Martinez: Erwartet ab März 2026 (vorher Ende 2025).
- Durchsatz-Prognose 2026: Bis zu 945.000 Barrel pro Tag.
- Versicherungsleistungen: 893,5 Millionen US-Dollar bisher erhalten.
- Quartalszahlen: Veröffentlichung am 12. Februar 2026.
Verzögerungen am Standort Martinez
Die Wiederherstellung der Anlage mit einer Kapazität von 157.000 Barrel pro Tag zieht sich länger hin als geplant. Nach einem Brand im Februar 2025 arbeitete der Standort zuletzt nur mit einem reduzierten Durchsatz zwischen 85.000 und 105.000 Barrel täglich. Immerhin gibt es operative Fortschritte: Die Inbetriebnahme der Versorgungssysteme und spezifischer, zuvor stillgelegter Anlagenteile hat im Januar begonnen.
Um die finanziellen Einbußen durch den Vorfall abzufedern, hat PBF Energy bislang Versicherungsentschädigungen in Höhe von fast 894 Millionen US-Dollar verbucht. Dennoch bleibt das Jahr 2026 operativ fordernd, da in sämtlichen Regionen planmäßige, umfangreiche Wartungsarbeiten anstehen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei PBF Energy?
Ausblick und Insider-Aktivitäten
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management mit folgenden regionalen Durchsatzmengen:
* Ostküste: 300.000 bis 320.000 Barrel pro Tag
* Westküste: 280.000 bis 300.000 Barrel pro Tag
* Golfküste: 170.000 bis 180.000 Barrel pro Tag
* Mid-Continent: 135.000 bis 145.000 Barrel pro Tag
Während das Unternehmen den operativen Hochlauf plant, veräußerte der Großaktionär Control Empresarial de Capitales S.A. de C.V. vor rund zehn Tagen insgesamt 49.000 Aktien im offenen Markt. Das Marktumfeld selbst liefert jedoch positive Impulse. Die US-Energiebehörde EIA erwartet für 2026 steigende Benzin-Margen, da die Lagerbestände im Atlantikbecken niedrig bleiben und das Angebot begrenzt ist.
Am Donnerstag, den 12. Februar, wird PBF Energy die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. In der anschließenden Analystenkonferenz dürfte vor allem der konkrete Fortschritt beim Hochfahren der Martinez-Raffinerie im Fokus stehen, um die Zuversicht in die Jahresprognose zu untermauern.
PBF Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PBF Energy-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:
Die neusten PBF Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PBF Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
PBF Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
