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PayPal: NFL-Deal treibt 5,58% Wochengewinn

Gemischte Analystenurteile und neue NFL-Partnerschaft prägen die Stimmung vor den PayPal-Quartalszahlen am 5. Mai.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analystenmeinungen stark gespalten
  • NFL-Deal als Wachstumsimpuls
  • Aktienrückkaufprogramm von sechs Milliarden
  • Quartalszahlen am 5. Mai erwartet

Günstige Bewertung und ein prominenter NFL-Deal auf der einen Seite. Struktureller Gegenwind und skeptische Analysten auf der anderen. Bei PayPal klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Wenige Tage vor den Quartalszahlen sendet der Zahlungsdienstleister gemischte Signale.

Analysten ziehen in verschiedene Richtungen

Die Wall Street bewertet die Aktie aktuell höchst unterschiedlich. BMO Capital stuft PayPal auf „Market Perform“ ein und ruft ein Kursziel von 52 US-Dollar auf. Die Experten sehen den Turnaround des Unternehmens noch nicht als gesichert an. Sie verweisen auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck durch Apple Pay und Stripe. Zum Vergleich: Dem Rivalen Mastercard gab BMO zeitgleich ein „Outperform“-Rating.

Auch andere Banken passen ihre Modelle an. Truist Financial hebt das Ziel zwar auf 45 US-Dollar an. Die Analysten belassen die Einstufung aber auf „Verkaufen“. Sie halten den Aktienkurs im Verhältnis zu den Fundamentaldaten weiterhin für angespannt. Mizuho stufte das Papier kürzlich auf „Neutral“ ab. Die Bank sieht neue Gefahren durch das Bezahlsystem von Elon Musks Plattform X.

NFL-Partnerschaft sorgt für Sichtbarkeit

Abseits der Analystenkommentare liefert das operative Geschäft neue Impulse. PayPal ist nun der offizielle Partner für private Geldtransfers der amerikanischen Football-Liga NFL. Dieser Marketing-Deal brachte der Aktie zuletzt spürbaren Rückenwind. Bank of America reagierte prompt und erhöhte das Kursziel auf 55 US-Dollar. Die Experten erhoffen sich durch die Partnerschaft neues Wachstum.

Trotz des jüngsten Aufschwungs bleibt das kurzfristige Chartbild gemischt. Die Aktie notiert aktuell bei 42,72 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von gut zehn Prozent auf der Kurstafel.

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Das ändert wenig am übergeordneten Abwärtstrend. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier einen Verlust von rund 25 Prozent. Der Kurs verharrt damit weiterhin deutlich unter der wichtigen 200-Tage-Linie.

Günstige Bewertung trifft auf sinkende Gewinne

Die Bullen argumentieren derweil mit der niedrigen Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei unter zehn. Parallel dazu plant das Management ein massives Aktienrückkaufprogramm. PayPal will in diesem Jahr eigene Papiere für sechs Milliarden US-Dollar erwerben. Das entspricht etwa 14 Prozent des aktuellen Börsenwertes.

Am 5. Mai legt das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,27 US-Dollar. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der letzte Quartalsbericht lieferte eine bittere Lektion. Die Folge: ein Kurseinbruch von über 20 Prozent. Das Management muss nun beweisen, dass die Margen stabil bleiben.

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