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PayPal Aktie: Zurückhaltende Marktentwicklung

PayPals Aktie notiert nahe dem Jahrestief, während Analysten geteilter Meinung sind. Die Aufmerksamkeit liegt auf den Quartalszahlen am 3. Februar und der Wirkung der Expansion in neue Märkte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktienkurs nahe dem Jahrestief notiert
  • Analysten sehen Aufwärtspotenzial von 30 Prozent
  • Expansion in Nigeria und VAE gestartet
  • Quartalszahlen am 3. Februar entscheidend

PayPal steht vor der Quartalsbilanz – und die Aktie bewegt sich in unruhigem Fahrwasser. Während das Unternehmen seine Expansion in Nahost und Afrika vorantreibt, notiert der Kurs nahe dem Jahrestief. Die Frage ist, ob die neuen Partnerschaften ausreichen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

Geteilte Analystenmeinungen

Die Einschätzungen der Profis fallen am Dienstag widersprüchlich aus. HSBC rät zum Kauf der Aktie, während Cantor Fitzgerald mit einem neutralen Rating startet. Im Konsens sehen Analysten die Aktie zwischen 72 und 73 US-Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau. Das impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent, sofern sich die Geschäftsentwicklung stabilisiert.

Die Kursschwäche hat einen klaren Grund: PayPal hat in den vergangenen zwölf Monaten massiv an Wert verloren. Der Abstand zum Zwölf-Monats-Hoch liegt bei über 45 Prozent. Damit befindet sich die Aktie technisch in einem anhaltenden Abwärtstrend, verstärkt durch eine Volatilität von über 45 Prozent.

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Expansion in Schwellenmärkte

Operativ setzt PayPal auf Wachstum in neuen Regionen. Am Dienstag wurde eine Partnerschaft mit NEO PAY in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekannt. Ziel ist der Ausbau grenzüberschreitender Zahlungsinfrastrukturen. Zudem ging der Dienst in Nigeria live – ein potenziell attraktiver Markt mit steigender Digitalisierung.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. PayPals hauseigener Stablecoin PYUSD verliert laut Branchenberichten Marktanteile an Wettbewerber wie USD1. Das zeigt: Selbst in zukunftsträchtigen Segmenten steht das Unternehmen unter Druck.

Zahlen am 3. Februar entscheidend

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den 3. Februar 2026. Dann legt PayPal die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Investoren werden drei Punkte genau verfolgen: Steigen die Transaktionsmargen durch die neuen Partnerschaften? Wie sieht die Prognose für 2026 aus? Und wachsen die aktiven Nutzerkonten durch die Expansion nach Nigeria und in die Emirate? Die Antworten auf diese Fragen dürften über die weitere Kursentwicklung entscheiden.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.