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PayPal Aktie: Wichtige KI-Allianz

PayPal kämpft mit Kursverlusten und startet strategische Offensive durch KI-Partnerschaft mit Microsoft und Finanzdienstleister Paychex, um Wachstumszweifel zu zerstreuen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue KI-Kooperation mit Microsoft für E-Commerce
  • Partnerschaft mit Paychex für früheren Lohnzugriff
  • Aktie verliert über 30 Prozent im Jahresvergleich
  • Analysten sehen nur geringes Kurspotenzial

Die Aktie des Zahlungsdienstleisters PayPal kämpft weiterhin mit einem hartnäckigen Abwärtstrend, der den Börsenwert in den letzten zwölf Monaten massiv gedrückt hat. Doch das Management setzt nun auf eine Flucht nach vorn: Durch hochkarätige Partnerschaften mit Microsoft und Paychex soll das Ruder herumgerissen werden. Investoren stehen vor der Frage, ob diese strategische Neuausrichtung ausreicht, um die Wachstumssorgen der Wall Street zu zerstreuen.

Offensive gegen die Marktskepsis

Um die negative Stimmung zu drehen, setzt PayPal auf aggressive Produktinnovationen. Im Zentrum steht dabei die im Januar 2026 verkündete Kooperation mit Microsoft. Durch die Integration des „Copilot Checkout“ will PayPal Künstliche Intelligenz nutzen, um Einkaufsprozesse zu straffen und sich im zunehmend KI-gesteuerten E-Commerce als unverzichtbar zu positionieren.

Parallel dazu zielt eine Partnerschaft mit Paychex auf den Bereich „Financial Wellness“ ab, indem sie Arbeitnehmern einen früheren Zugriff auf ihre Löhne ermöglicht. Diese Maßnahmen sollen nicht nur das Produktportfolio diversifizieren, sondern auch neue Einnahmequellen abseits der klassischen Transaktionsgebühren erschließen. Marktbeobachter sehen darin einen notwendigen Schritt, um im harten Wettbewerb mit anderen Fintechs zu bestehen.

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Bewertung lockt, Profis zögern

Trotz der operativen Fortschritte bleibt die Marktbewertung vorsichtig. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 11,7 erscheint das Papier im historischen Vergleich zwar günstig, doch spiegelt dieser Abschlag auch die Skepsis bezüglich des künftigen Wachstums wider. Ein Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich reicht vielen Investoren im Tech-Sektor nicht aus, um höhere Bewertungskennzahlen zu rechtfertigen. Dies zeigt sich auch im Kursverlauf: Auf Sicht von zwölf Monaten verlor die Aktie gut 32 Prozent an Wert.

Auch Analysten halten sich mit Euphorie zurück. Experten der Citi und von Jefferies bestätigten am 10. Januar ihre „Hold“-Ratings mit einem Kursziel von 60 USD, was kaum Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau um 57 USD bietet. Das Bild bei den institutionellen Anlegern ist uneinheitlich: Während einige Adressen wie Spire Wealth Management ihre Positionen zuletzt deutlich ausbauten, reduzierten andere ihre Bestände. Dass Insider wie Aaron Webster Ende 2025 Aktien verkauften, werten Marktteilnehmer zudem als Signal fehlender interner Überzeugung.

Fazit

Die Diskrepanz zwischen der optisch günstigen Bewertung und den operativen Herausforderungen prägt das aktuelle Bild. Neben dem Wettbewerbsdruck belasten Berichte über neue Betrugsmaschen das Vertrauen. Der Erfolg der neuen KI-Initiativen mit Microsoft wird im ersten Quartal 2026 der entscheidende Gradmesser sein, ob PayPal sich nachhaltig aus dem Abwärtstrend befreien kann.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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