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PayPal Aktie: Wichtige Bewährungsprobe

PayPal stellt sich nach starkem Kursverfall den Quartalszahlen. Der Fokus liegt auf den Transaktionsmargen und der Gegenwehr gegen Wettbewerber wie Apple Pay.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Kursverlust von rund 24 Prozent im Vormonat
  • Analysten erwarten Gewinn pro Aktie von 1,29 Dollar
  • Transaktionsmargen als zentraler Indikator für Profitabilität
  • Übernahme von Cymbio als strategische Gegenmaßnahme

PayPal steht vor einer Woche der Wahrheit. Nach einem heftigen Kursrutsch von rund 24 Prozent im letzten Monat blicken Anleger angespannt auf die morgigen Quartalszahlen. Während der Zahlungsdienstleister strategisch mit Übernahmen gegensteuert, wächst die Sorge um die Konkurrenz durch Apple und Co. Kann der Konzern das Ruder herumreißen?

Erwartungen und Margendruck

Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, legt das Unternehmen vor US-Börsenstart die Bücher für das vierte Quartal offen. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn pro Aktie von 1,29 Dollar und einem Umsatzanstieg auf rund 8,78 Milliarden Dollar. Doch die reinen Umsatzahlen erzählen nur die halbe Geschichte.

Im Fokus der Investoren stehen vor allem die Transaktionsmargen. Diese Kennzahl gilt als Indikator für die Profitabilität des Kerngeschäfts. Das Management selbst stellte zuletzt ein Wachstum der Margen-Dollars (Transaction Margin Dollars) von etwa 3,5 Prozent in Aussicht. Das wäre eine Abschwächung im Vergleich zum Jahresanfang 2025, was die Nervosität am Markt erklärt.

Strategische Gegenwehr

Der massive Abverkauf der Aktie – sie notiert aktuell bei rund 44 Euro und damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief – ist primär auf den intensiven Wettbewerb zurückzuführen. Dienste wie Apple Pay, Shop Pay und diverse „Buy Now, Pay Later“-Anbieter setzen dem Platzhirschen zu.

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PayPal reagiert darauf mit einer Flucht nach vorn. Erst am 22. Januar kündigte der Konzern die Übernahme der Plattform Cymbio an. Ziel ist es, Händler auf KI-gestützten Plattformen wie Microsoft Copilot besser sichtbar zu machen. Zudem startete das Unternehmen Anfang des Jahres neue Werbe-Tools, um aus den riesigen Datenmengen der Transaktionshistorie Kapital zu schlagen.

Hohe Volatilität erwartet

Der Markt traut dem Frieden jedoch noch nicht. Der Optionshandel signalisiert, dass Händler mit einer heftigen Kursreaktion von über 7 Prozent auf die Zahlen rechnen – egal in welche Richtung. Dass die Aktie allein in den letzten 30 Tagen über 24 Prozent verloren hat, zeigt, wie tief die Skepsis sitzt.

Trotz der trüben Stimmung gibt es fundamentale Lichtblicke: Zuletzt stiegen die aktiven Nutzerkonten wieder leicht an, und PayPal hat die Gewinnerwartungen der Analysten in den vergangenen vier Quartalen stets übertroffen. Ob diese Serie hält, wird sich morgen Vormittag zeigen.

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