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PayPal Aktie: Support wackelt

PayPal wird an der Börse wie eine Bank bewertet, da das Wachstum fehlt. Die Aktie kämpft nahe dem Jahrestief, während der nächste Quartalsbericht zum Wendepunkt werden könnte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie notiert nahe dem Jahrestief bei 58 Dollar
  • Bewertung auf Bankenniveau mit KGV unter 12
  • Zahlungsvolumen wächst nur noch moderat um 5%
  • Nächster Quartalsbericht am 11. Februar 2026

PayPal kämpft mit einem hartnäckigen Problem: Die Aktie dümpelt nahe ihrem Jahrestief bei rund 58 Dollar herum und findet keinen Halt. Der Zahlungsdienstleister wird an der Börse mittlerweile wie eine Bank bewertet – nicht wie ein Technologieunternehmen. Der Grund: Das Kerngeschäft stagniert.

Die Bewertung spiegelt die Ernüchterung

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp unter 12 wird PayPal derzeit wie ein ausgereiftes Finanzinstitut gehandelt. Zum Vergleich: Vor wenigen Jahren lag die Bewertung deutlich höher, als das Unternehmen noch als Wachstumsstory galt. Die Marktkapitalisierung ist auf 54,6 Milliarden Dollar geschrumpft – weit entfernt von früheren Höchstständen.

Die Kennzahlen zeigen ein solides, aber nicht mehr dynamisches Geschäft. Bei einem Umsatz von 32,9 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr generiert PayPal weiterhin starke Cashflows. Doch genau das ist das Problem: Investoren zahlen nicht für Stabilität, sondern für Wachstum. Und das fehlt derzeit.

Die Schwachstellen im Überblick:
– Gesamtes Zahlungsvolumen (TPV) wächst nur noch um rund 5%
– Das klassische Checkout-Geschäft hat seinen Zenit überschritten
– Unbranded Processing noch nicht profitabel skaliert
– Widerstand bei 60 und 65 Dollar bislang zu stark

Quartalszahlen als Wendepunkt?

Am 11. Februar 2026 folgt der nächste Stimmungstest. Das Management hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie zwischen 5,35 und 5,39 Dollar in Aussicht gestellt. Das würde das Forward-KGV auf etwa 10 bis 11 drücken – eine Bewertung, die Value-Investoren aufhorchen lässt, sofern die Unterstützung bei 55 Dollar nicht bricht.

Entscheidend wird sein, ob PayPal Fortschritte bei der Monetarisierung seiner White-Label-Zahlungslösungen vorweisen kann. Solange das Unternehmen im Kerngeschäft nicht wieder Beschleunigung zeigt, dürfte die Aktie Mühe haben, nachhaltig über 60 Dollar zu klettern.

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Diskussion zu PayPal

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.