PayPal kämpft mit einem hartnäckigen Problem: Die Aktie dümpelt nahe ihrem Jahrestief bei rund 58 Dollar herum und findet keinen Halt. Der Zahlungsdienstleister wird an der Börse mittlerweile wie eine Bank bewertet – nicht wie ein Technologieunternehmen. Der Grund: Das Kerngeschäft stagniert.
Die Bewertung spiegelt die Ernüchterung
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp unter 12 wird PayPal derzeit wie ein ausgereiftes Finanzinstitut gehandelt. Zum Vergleich: Vor wenigen Jahren lag die Bewertung deutlich höher, als das Unternehmen noch als Wachstumsstory galt. Die Marktkapitalisierung ist auf 54,6 Milliarden Dollar geschrumpft – weit entfernt von früheren Höchstständen.
Die Kennzahlen zeigen ein solides, aber nicht mehr dynamisches Geschäft. Bei einem Umsatz von 32,9 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr generiert PayPal weiterhin starke Cashflows. Doch genau das ist das Problem: Investoren zahlen nicht für Stabilität, sondern für Wachstum. Und das fehlt derzeit.
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Die Schwachstellen im Überblick:
– Gesamtes Zahlungsvolumen (TPV) wächst nur noch um rund 5%
– Das klassische Checkout-Geschäft hat seinen Zenit überschritten
– Unbranded Processing noch nicht profitabel skaliert
– Widerstand bei 60 und 65 Dollar bislang zu stark
Quartalszahlen als Wendepunkt?
Am 11. Februar 2026 folgt der nächste Stimmungstest. Das Management hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn je Aktie zwischen 5,35 und 5,39 Dollar in Aussicht gestellt. Das würde das Forward-KGV auf etwa 10 bis 11 drücken – eine Bewertung, die Value-Investoren aufhorchen lässt, sofern die Unterstützung bei 55 Dollar nicht bricht.
Entscheidend wird sein, ob PayPal Fortschritte bei der Monetarisierung seiner White-Label-Zahlungslösungen vorweisen kann. Solange das Unternehmen im Kerngeschäft nicht wieder Beschleunigung zeigt, dürfte die Aktie Mühe haben, nachhaltig über 60 Dollar zu klettern.
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