PayPal wagt den Sprung in eine neue Ära des Online-Shoppings – und ausgerechnet der Black Friday dient als Echtzeit-Labor. Mit der brandneuen „Instant Buy“-Funktion können US-Konsumenten erstmals direkt in einer KI-Chatoberfläche einkaufen, ohne jemals die Website eines Händlers zu besuchen. Doch kann PayPal damit die drohende Gefahr abwenden, von KI-Plattformen einfach umgangen zu werden?
Die KI übernimmt den Checkout
Die Umsetzung ist radikal: In Zusammenarbeit mit der KI-Suchmaschine Perplexity können Nutzer Produkte entdecken, auswählen und kaufen – alles innerhalb eines Chat-Dialogs. PayPal übernimmt dabei Identitätsverifizierung, Betrugsprävention und Zahlungsabwicklung, während große Händler wie Abercrombie & Fitch, Fabletics und NewEgg bereits angebunden sind.
Zum Start gibt’s einen aggressiven Deal: 50 Prozent Rabatt (bis zu 50 Dollar) für Erstkäufer, exklusiv am Black Friday. Diese Promotion zielt darauf ab, schnell Nutzer an die neue Shopping-Methode zu gewöhnen – ein entscheidender Faktor, denn der Markt beobachtet genau, wie gut die Technologie in der Praxis ankommt.
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Kampf um die Zukunft des E-Commerce
Hinter der Innovation steckt existenzieller Druck: KI-Giganten wie Google und OpenAI entwickeln eigene E-Commerce-Integrationen, die PayPal als Zwischenschicht überflüssig machen könnten. Mit „Instant Buy“ positioniert sich PayPal als unverzichtbare „Vertrauensschicht“ für KI-Transaktionen – ein Versuch, die eigene Rolle vom passiven Bezahlbutton zum aktiven Infrastruktur-Player aufzuwerten.
Die Bewertung spiegelt Skepsis und Chance zugleich: Bei einem Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis von 0,69 gilt die Aktie als unterbewertet, sofern die prognostizierten 15 Prozent jährliches Gewinnwachstum eintreten. Institutionelle Investoren wie Charles Schwab Investment Management reduzierten zuletzt ihre Positionen – ein Signal für Vorsicht oder Umschichtung.
Entscheidende Woche für die Aktie
Die kommenden Tage werden zeigen, ob PayPals KI-Wette aufgeht. Analysten warten gespannt auf Daten zum Transaktionsvolumen über die neue Plattform – Zahlen, die frühestens im nächsten Quartalsbericht auftauchen dürften. Technisch kämpft die Aktie mit dem Widerstand bei 67 Dollar, während die Unterstützung um 58 Dollar hält. Ein erfolgreicher Holiday-Season-Auftakt könnte den nötigen Schwung liefern, um die obere Grenze des jüngsten Handelsbandes anzugreifen.
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