PayPal rüstet sich für die Zukunft des Onlinehandels. Mit der Übernahme des israelischen Technologieunternehmens Cymbio und erweiterten Partnerschaften setzt der Zahlungsdienstleister voll auf KI-gestützten Commerce. Am 3. Februar stehen die Quartalszahlen an – und die Erwartungen sind hoch.
Cymbio-Deal öffnet Tür zu KI-Plattformen
Am 22. Januar gab PayPal die Übernahme von Cymbio bekannt. Das 2015 gegründete Unternehmen aus Tel Aviv bietet eine Multi-Channel-Orchestrierungsplattform, die es Händlern ermöglicht, ihre Produkte auf verschiedenen Vertriebskanälen zu präsentieren.
Der Deal soll in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Finanzielle Details nannte PayPal nicht. Kern der Strategie: Über den hauseigenen „Store Sync“-Service sollen künftig Millionen von Händlern auf führenden KI-Plattformen wie Microsoft Copilot und Perplexity auffindbar werden – bei voller Kontrolle über Kundenbeziehungen und Markenauftritt.
Bereits aktiv sind Marken wie:
– Abercrombie & Fitch
– Fabletics
– Ashley Furniture
– Newegg
– Adorama
Microsoft-Partnerschaft ausgebaut
Schon Anfang Januar hatte PayPal eine vertiefte Zusammenarbeit mit Microsoft angekündigt. Der Zahlungsanbieter übernimmt die technische Abwicklung von „Copilot Checkout“ – einem neuen Feature, das Nutzern erlaubt, Produkte direkt in der KI-Umgebung zu entdecken, auszuwählen und zu bezahlen, ohne die Plattform zu verlassen.
PayPal kümmert sich dabei um die Darstellung der Händlerbestände, den Checkout-Prozess für registrierte und Gastkunden sowie die Kreditkartenzahlungen.
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Neue Services für Privatkunden
Parallel baut PayPal sein Angebot für Endverbraucher aus. Am 20. Januar stellte das Unternehmen in Kooperation mit dem Steuerplattform-Anbieter April einen kostenlosen Service zur Steuererklärung vor. Kunden mit einer PayPal Debit Mastercard können ihre Bundessteuererklärung für 2025 ohne Gebühren selbst einreichen.
Zudem erweitert Blackhawk Network das Angebot digitaler Geschenkkarten für PayPal-Nutzer – verbunden mit Cashback-Aktionen über Giftcards.com.
Quartalszahlen im Fokus
Am 3. Februar vor Börseneröffnung legt PayPal die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten laut Zacks einen Gewinn je Aktie von 1,28 US-Dollar bei einem Umsatz von 8,77 Milliarden US-Dollar.
PayPal hat in den vergangenen vier Quartalen stets die Konsensschätzungen übertroffen. Im letzten berichteten Quartal lag der Gewinn mit 1,34 US-Dollar je Aktie rund 13 Prozent über den Erwartungen von 1,19 US-Dollar.
Die Investmentbank Cantor Fitzgerald stufte die Aktie am 27. Januar mit „Neutral“ ein und verwies auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck im Zahlungsverkehr.
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