Während PayPal einen CEO-Wechsel verdaut und mit enttäuschenden Quartalszahlen kämpft, hat eine Führungskraft Aktien im Wert von rund 1,56 Millionen Dollar verkauft. Doch die Transaktion folgt einem Plan, der bereits vor einem Jahr festgelegt wurde – eine wichtige Einordnung.
Automatisierter Verkauf nach Plan
Suzan Kereere, Präsidentin der globalen Märkte bei PayPal, trennte sich am Mittwoch von 37.613 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 41,49 Dollar. Der Verkauf erfolgte jedoch nicht aus einer Laune heraus: Er wurde über einen sogenannten 10b5-1-Trading-Plan abgewickelt, den Kereere bereits am 7. März 2025 eingerichtet hatte.
Solche Pläne ermöglichen Managern, Aktienverkäufe zu einem Zeitpunkt festzulegen, zu dem sie keine Insiderinformationen besitzen. Die Transaktion läuft dann automatisch ab – unabhängig von aktuellen Entwicklungen im Unternehmen. Das unterscheidet die Transaktion grundlegend von einem kurzfristigen, reaktiven Verkauf.
Schwieriges Umfeld für PayPal
Der Verkauf fällt in eine turbulente Phase. Anfang Februar kündigte der Verwaltungsrat an, dass CEO Alex Chriss das Unternehmen verlassen wird. Sein Nachfolger: Enrique Lores, langjähriger Chef von HP Inc., der am 1. März übernimmt.
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Zugleich verfehlte PayPal im vierten Quartal die Erwartungen der Analysten beim bereinigten Gewinn je Aktie und beim Umsatz. Die Prognose für 2025 fiel vorsichtig aus – die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 38,46 Dollar.
Dividende als Zeichen der Kontinuität
Trotz der Herausforderungen hat PayPal kürzlich eine vierteljährliche Dividende von 0,14 Dollar je Aktie eingeführt. Die Ausschüttung signalisiert, dass das Unternehmen auch in der Übergangsphase Kapital an die Aktionäre zurückgeben will.
Unter dem neuen CEO dürfte die Strategie auf den Prüfstand kommen. Wie Lores das Geschäft neu ausrichten will, bleibt abzuwarten.
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