Barclays hat PayPal am 29. Oktober wegen des schwächeren Wachstums im zentralen Bezahlgeschäft von „Equal Weight“ auf „Underweight“ herabgestuft. Das Kursziel sank von 56 $ auf 53 $. Das Analysehaus verwies dabei auf Sorgen um Marktanteilsverluste und gesunkene Übernahmechancen.
Wachstum im Bezahlgeschäft bleibt der Streitpunkt
Im Mittelpunkt der Kritik steht der Bezahlvorgang unter der Marke PayPal, der sogenannte Branded Checkout. Dessen schwaches Wachstum beschäftigte Analysten auch nach den besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnissen. Die operative Entwicklung dieses Geschäfts blieb damit ein Kritikpunkt trotz der angehobenen Gewinnprognose.
PayPal hatte am 27. Oktober seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 5,38 $ auf etwa 5,60 $ angehoben. Die neue Prognose gilt für das Gesamtjahr 2026. Den Ausblick für den Gewinn nach dem Rechnungslegungsstandard GAAP bestätigte das Unternehmen.
Reuters führte die höhere bereinigte Gewinnprognose auf verbesserte Margen und robuste Konsumausgaben zurück. PayPal erklärte zugleich, bei den Kostensenkungen im Plan zu liegen: Bis Jahresende 2026 soll die auf Jahresbasis hochgerechnete Bruttoeinsparung 700 Millionen $ erreichen.
Mehr Umsatz und höheres Zahlungsvolumen
Im dritten Quartal 2026 steigerte PayPal den Nettoumsatz um 2%. Er erreichte 8,6 Milliarden $. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich um 8% auf 1,45 $.
Das gesamte Zahlungsvolumen wuchs um 6% auf 487,1 Milliarden $. Auch den Ausblick für den absoluten, bereinigten Transaktionsmargenbeitrag hob PayPal für das Gesamtjahr an.
Zusätzlich beschloss der Verwaltungsrat am 27. Oktober eine Dividende von 0,14 $ je Aktie. Die Auszahlung ist für den 24. Dezember 2026 vorgesehen.
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