PayPal steht nach einer wechselvollen Woche erneut im Fokus. Während die Aktie am Freitag bei 57,66 USD aus dem Handel ging, sorgen ein frisches Analysten-Upgrade und neue Partnerschaften für Gesprächsstoff. Gleichzeitig bleibt die Wall Street gespalten – und die Bewertung auf historischen Tiefständen.
Upgrade am Wochenende
Am Wochenende stufte die Analystenplattform Wall Street Zen PayPal von „Hold“ auf „Buy“ hoch. Die Begründung: eine attraktive Bewertung gepaart mit verbesserten Wachstumsaussichten. Die Aktie hatte zuletzt nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 55,85 USD notiert – ein Upgrade in dieser Phase kann als deutliches Vertrauenssignal gewertet werden.
Doch die Einschätzungen bleiben gespalten. Citi bekräftigte am Samstag ein „Hold“-Rating. Unter 44 von FactSet erfassten Analysten empfehlen aktuell 20 den Kauf, 20 raten zum Halten und 4 zum Verkauf. Jefferies bestätigte ein Kursziel von 60 USD, Goldman Sachs hatte es zuvor auf 65 USD gesenkt. Das Aufwärtspotenzial erscheint aus Sicht vieler Experten begrenzt.
Microsoft und Paychex als Partner
Operativ setzt PayPal auf strategische Kooperationen. Mit Microsoft wurde die Integration von „Copilot Checkout“ vereinbart – ein KI-gesteuertes Bezahlsystem, das den Konzern im wachsenden Markt für künstliche Intelligenz im E-Commerce positionieren soll.
Hinzu kommt eine Partnerschaft mit Paychex, die Arbeitnehmern einen früheren Zugriff auf ihr Gehalt über PayPal ermöglicht. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, Transaktionsvolumen und Nutzerfrequenz zu erhöhen – ein wichtiger Schritt, nachdem das Wachstum bei den Checkout-Volumens zuletzt nachgelassen hatte.
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Bewertung auf Tiefststand
Beobachter verweisen auf die fundamentale Bewertung. Das Forward-KGV liegt bei etwa 10 bis 11,57 – ein historisch niedriger Wert für den Fintech-Konzern. Trotz eines Kursrückgangs von rund 81% seit Allzeithoch bleibt der Cashflow robust. Die Free-Cash-Flow-Rendite wird auf 11 bis 12,5% geschätzt.
The Motley Fool bezeichnete PayPal am Sonntag als eine von drei „absurd günstigen Aktien“, die sich bis 2026 verdoppeln könnten. Gleichzeitig mehren sich Hinweise auf institutionelle Käufe, die das niedrige Kursniveau für Positionsaufbau nutzen.
Zahlen im Fokus
Entscheidend wird der Quartalsbericht am 3. Februar 2026. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,29 USD. Im Vorquartal hatte PayPal mit 1,34 USD die Prognose von 1,20 USD übertroffen. Die Vorlage wird zeigen, ob die strategischen Initiativen bereits messbare Effekte erzielen.
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