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Partners Group Aktie: 450 Milliarden Dollar bis 2033

Der Asset-Manager will sein verwaltetes Vermögen auf 450 Milliarden Dollar steigern und setzt dabei verstärkt auf Privatanleger.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verwaltetes Vermögen soll auf 450 Mrd. Dollar
  • Fokus auf Privatanleger und neue Produkte
  • Neue Kennzahl Performance Income eingeführt
  • Dividende um zehn Prozent erhöht

Partners Group greift hoch. Auf der Hauptversammlung im Mai 2026 bekräftigte der Schweizer Asset Manager sein Ziel, das verwaltete Vermögen bis 2033 auf 450 Milliarden Dollar zu steigern. Dahinter steckt mehr als klassisches Wachstum. Das Unternehmen will den Zugang zu Privatmarktanlagen breiter öffnen.

Die Aktie reagiert verhalten. Am Mittwoch notiert sie bei 981,40 Euro und verliert 0,83 Prozent. Seit Jahresanfang steht noch ein Minus von 10,13 Prozent.

Wachstum soll breiter werden

Der Kern der Strategie liegt bei neuen Kundengruppen. Partners Group will nicht nur bei großen Pensionskassen, Versicherern und Staatsfonds wachsen. Der Konzern setzt stärker auf Produkte, die auch vermögenden Privatanlegern Zugang zu Private Equity und Infrastruktur geben.

Dafür nutzt das Unternehmen Evergreen-Strukturen und ELTIF-Formate. Solche Vehikel laufen nicht wie klassische geschlossene Fonds mit festen Zeichnungsfenstern. Sie können Kapital länger binden und laufender einsammeln. Das macht die Plattform weniger abhängig von harten Fundraising-Zyklen.

Partnerschaften mit Distributoren sollen diesen Ansatz weltweit stützen. Für Partners Group ist das strategisch wichtig. Wer mehr Kapital aus privaten Kanälen gewinnt, kann Wachstum breiter finanzieren und bleibt nicht allein vom Tempo institutioneller Mandate abhängig.

Neue Kennzahl für Erträge

Ab dem Geschäftsjahr 2026 ändert Partners Group die Finanzberichterstattung. Mit IFRS 18 bündelt der Konzern erfolgsabhängige Gebühren und Erträge aus Eigeninvestitionen unter der neuen Kennzahl „Performance Income“.

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Diese Größe dürfte künftig stärker beachtet werden. Das Management erwartet, dass Performance Income mittelfristig 25 bis 40 Prozent der Gesamterträge ausmacht. Für 2026 stellte es jedoch eher das untere Ende dieser Spanne in Aussicht.

Der Grund liegt im Timing. Ein Teil der Transaktionen wurde bereits im Vorjahr vorgezogen. Damit fällt die Vergleichsbasis anspruchsvoller aus, obwohl die langfristige Ertragslogik unverändert bleibt.

Starke Basis, hoher Anspruch

Operativ kommt Partners Group aus einem starken Jahr. 2025 stieg das EBITDA auf 1,61 Milliarden Franken. Einen großen Beitrag leisteten Performance Fees von 819 Millionen Franken.

Auch der Reingewinn legte zweistellig zu. Das gab dem Verwaltungsrat Spielraum für eine höhere Ausschüttung. Die Aktionäre billigten die vorgeschlagene Dividende von 46,00 Franken je Aktie, ein Plus von 10 Prozent.

Die kurzfristige Kurslage bleibt dennoch gemischt. Der Kurs liegt über dem 50-Tage-Durchschnitt von 940,40 Euro, aber weiter unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1.060,78 Euro. Das passt zum Bild: Erholung ja, klarer Trendwechsel noch nicht.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Partners Group mit Bruttokundenzusagen von 26 bis 32 Milliarden Dollar. Der weitere Verlauf hängt nun stark davon ab, ob die Nachfrage nach Privatmarktprodukten robust bleibt und ob das niedrigere Performance Income durch neue Kundengelder abgefedert wird.

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