Ein negativer Cashflow im eigenen Fondsuniversum zieht die Partners Group Aktie nach unten. Der vom Schweizer Konzern verwaltete Investment-Trust PGPE muss sein Aktienrückkaufprogramm strecken. Das weckt bei Investoren Sorgen über die generelle Liquiditätslage.
Strenges Regelwerk bremst Rückkäufe
Der an der Londoner Börse notierte Trust verzeichnete bis Ende Juni einen negativen freien Cashflow. Gemäß einem festen Regelwerk fließt dem Rückkaufprogramm daher kein frisches Geld zu. Stattdessen schöpft die Gesellschaft den bestehenden Rahmen aus. Von den ursprünglich vereinbarten Mitteln stehen noch 13,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Laufzeit verlängert sich entsprechend bis Ende September.
Völlig ausgetrocknet ist der Fonds allerdings nicht. Im abgelaufenen Quartal sammelte PGPE rund 33 Millionen Euro an Rückflüssen aus dem Portfolio ein. Neue Investitionen blieben derweil minimal. Ein Großteil der Einnahmen floss direkt an die Anteilseigner. Die Gesellschaft schüttete Mitte Juni gut 22 Millionen Euro als Zwischendividende aus.
Aktie im tiefen Tal
Die schwache Nachrichtenlage hält die Aktie der Muttergesellschaft im Abwärtstrend. Das Papier rutschte am Mittwoch auf 722,20 Euro ab. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Kurs damit einen Einbruch von knapp 34 Prozent. Der Wert bewegt sich aktuell deutlich unterhalb seiner 50-Tage-Linie.
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