Die Palantir-Aktie gerät unter Druck. Das US-Verteidigungsministerium stuft Partner Anthropic als Lieferketten-Risiko ein – und gefährdet damit Militärverträge, die auf der Claude-KI basieren. Das betrifft direkt Palantirs Maven Smart System.
Anthropic wird zur Gefahr erklärt
Das Pentagon hat am Donnerstag eine formelle Risiko-Einstufung gegen das KI-Unternehmen Anthropic verhängt. Die Maßnahme verbietet Regierungsauftragnehmern mit sofortiger Wirkung die Nutzung von Anthropics Claude-Technologie für militärische Zwecke. Ein außergewöhnlich scharfer Schritt – bislang erhielten nur ausländische Gegner wie der chinesische Technologiekonzern Huawei ein solches Label.
Hintergrund ist ein monatelanger Streit über Sicherheitsvorkehrungen. Anthropic besteht darauf, dass seine KI nicht für autonome Waffensysteme oder Massenüberwachung eingesetzt werden darf. Das Verteidigungsministerium hingegen fordert freie Hand bei der Nutzung, solange US-Gesetze eingehalten werden. Anthropic-Chef Dario Amodei kündigte laut Bloomberg rechtliche Schritte an. Die Entscheidung sei nicht haltbar.
Direkte Auswirkungen auf Palantir-Systeme
Besonders brisant: Die Claude-Technologie läuft bereits in militärischen Operationen, unter anderem im Iran. Palantirs Maven Smart System – eine Plattform für Geheimdienstanalysen und Waffenzielsysteme – nutzt mehrere Workflows, die mit Anthropics Claude-Code entwickelt wurden. Das Pentagon setzt die KI zur Analyse von Geheimdienstdaten und operativen Planungen ein.
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Mit dem Risiko-Status wird diese Zusammenarbeit nun abrupt beendet. Für Palantir bedeutet das: Entweder müssen betroffene Systeme umgebaut werden, oder lukrative Aufträge stehen auf der Kippe. Die genaue Reichweite der Maßnahme bleibt unklar, doch die Signalwirkung ist verheerend.
China-Konkurrenz macht Tempo
Während in den USA der KI-Konflikt eskaliert, meldet der chinesische Wettbewerber Xunce Technology beeindruckende Zahlen. Das als „Chinas Palantir“ bezeichnete Unternehmen verdoppelte seinen Umsatz 2025 auf umgerechnet 163 Millionen Euro. Der Verlust schrumpfte deutlich auf 7 Millionen Euro. Im zweiten Halbjahr 2025 explodierte der Umsatz um 448 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr.
Xunce profitiert vom Boom bei KI-Infrastruktur in China. Die Firma hat Verträge mit den zehn größten Asset-Managern des Landes und expandiert in Bereiche wie kommerzielle Raumfahrt, Robotik und intelligente Fertigung. Der Umsatz pro Mitarbeiter liegt bei umgerechnet 368.000 Euro – etwa doppelt so hoch wie bei traditionellen Software-Unternehmen. Die technologische Architektur und das Geschäftsmodell ähneln stark dem von Palantir.
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