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Symbolbild, KI-generiert

Palantir Aktie: McCarthy-Deal verpufft bei 110,66 Euro

Trotz Millionen-Partnerschaft mit McCarthy fällt die Palantir-Aktie weiter. Politische Risiken in Großbritannien belasten zusätzlich den Kurs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Millionen-Deal mit Baukonzern
  • Wochenverlust von rund sechs Prozent
  • Politische Unsicherheit in Großbritannien
  • Kurs weit unter 200-Tage-Linie

Palantir meldet einen neuen Millionen-Deal im KI-Bereich. Die Börse reagiert darauf mit Verkäufen. Am Freitag rutschte der Kurs auf 110,66 Euro ab. Damit summiert sich der Wochenverlust auf rund sechs Prozent.

KI-Deal in der Baubranche

Der Softwarekonzern hat eine strategische Partnerschaft mit dem Bauunternehmen McCarthy geschlossen. Die mehrjährige Vereinbarung spült Palantir weitere Millionen in die Kasse. McCarthy nutzt die Plattform des Konzerns für künstliche Intelligenz. Bauleiter sollen damit Risiken analysieren und Abläufe auf der Baustelle in Echtzeit steuern.

Operativ läuft das Geschäft auf Hochtouren. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US-Dollar. Das US-Geschäft verdoppelte sich sogar nahezu. Das Management hob daraufhin die Jahresprognose für das Wachstum auf 71 Prozent an.

Politischer Gegenwind in Großbritannien

Parallel dazu wachsen die politischen Risiken in Großbritannien. Die Regierung in London prüft derzeit den Vertrag von Palantir mit dem Nationalen Gesundheitsdienst. Dieser Auftrag hat ein Volumen von 330 Millionen Pfund. Politiker fordern eine vorzeitige Kündigung im Jahr 2027. Ein klares Risiko.

Diese Unsicherheit drückt schwer auf den Aktienkurs. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf fast 23 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 179,98 Euro verdeutlicht die massive Korrektur. Aktuell notiert das Papier deutlich unter der wichtigen 200-Tage-Linie.

Die nächste Bewährungsprobe wartet an der Unterstützung bei 104,96 Euro. Fällt der Kurs unter dieses 52-Wochen-Tief, drohen weitere Abverkäufe. Solange Palantir diesen Abwärtstrend nicht bricht, reichen einzelne Auftragsmeldungen für eine Trendwende nicht aus.

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Diskussion zu Palantir

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.