Palantir ist Teil des wohl ambitioniertesten Rüstungsprojekts der USA. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit Anduril Industries die Software für das sogenannte Golden Dome-Programm — ein weltraumgestütztes Raketenabwehrsystem mit einem Budget von 185 Milliarden Dollar. Die Nachricht ließ die Aktie im nachbörslichen Handel zulegen.
Was hinter dem Programm steckt
Golden Dome soll Ballistic-, Cruise- und Hyperschallraketen abfangen und dafür Radarsysteme, Sensoren und Waffen in einem einheitlichen Netzwerk verknüpfen. Palantir liefert dafür die Kommando-und-Kontroll-Software — quasi das Gehirn des Systems. Erste Tests sind für den Sommer geplant.
Das Konsortium ist hochkarätig besetzt: Neben Palantir und Anduril sind SpaceX, Scale AI, Aalyria Technologies und Swoop Technologies beteiligt. Als übergeordnete Hauptauftragnehmer fungieren bereits Lockheed Martin, RTX und Northrop Grumman.
Für Palantir geht es nicht nur um den initialen Auftrag. Wer die Software betreibt, verdient langfristig an Wartung und Weiterentwicklung — ein potenziell milliardenschwerer Einnahmefluss über Jahre hinaus. Das Regierungsgeschäft macht bereits rund 54 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
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Starke Zahlen, hohe Bewertung
Die Fundamentaldaten liefern den Kontext für das Marktinteresse. Im vierten Quartal 2025 erzielte Palantir einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar — ein Plus von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das US-Regierungsgeschäft wuchs dabei um 66 Prozent auf 570 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen rund 7,2 Milliarden Dollar Umsatz an, was einem Wachstum von etwa 61 Prozent entspräche.
Trotzdem verlor die Aktie am Dienstag regulär rund 3,8 Prozent — ausgelöst durch einen breiten Marktabverkauf, nicht durch unternehmensspezifische Schwäche. Im nachbörslichen Handel erholte sie sich um 1,25 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 13 Prozent zu Buche, über zwölf Monate hinweg jedoch ein Plus von mehr als 50 Prozent.
Die Bewertung bleibt der zentrale Diskussionspunkt. Analysten sehen im Konsens ein Kursziel von 194,61 Dollar, was rund 26 Prozent Aufwärtspotenzial bedeutet. Von 20 Analysten empfehlen 14 den Kauf — bei einer Aktie, die bei breiten Marktkorrekturen überproportional unter Druck gerät, weil die Erwartungen bereits eingepreist sind.
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