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Palantir Aktie: Doppelschlag vor dem Zahlen-Tag

Palantirs Aktie erholt sich nach starkem Verkauf, während ARK Invest zukauft. Die Aufmerksamkeit liegt nun auf den Quartalszahlen und der Bestätigung der ambitionierten Jahresprognose.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • ARK Invest nutzt Kursschwäche für Käufe
  • Quartalszahlen und Prognose am 4. Mai erwartet
  • Ambitionierte Umsatzziele für 2026 vorgelegt
  • Langfristige Verträge mit US-Behörden abgeschlossen

Zwei Tage, zwei Kursgewinne — Palantir kämpft sich zurück. Nach einem heftigen Ausverkauf Anfang April legte die Aktie am Montag um 3,33 Prozent zu, am Dienstag folgte ein weiteres Plus von 3,03 Prozent. Die Erholung kommt nicht aus dem Nichts.

ARK Invest kauft, der Markt beruhigt sich

Cathie Woods ARK Invest hat die Schwäche genutzt und eine größere Position aufgebaut. Das Signal wirkt: Die institutionelle Nachfrage bremst den Abwärtsdruck, den hochkarätige Put-Optionen auf Palantir-Aktien zuletzt aufgebaut hatten. Kein Wunder, dass das Sentiment dreht.

Allerdings bleibt die Bewertung ein Streitpunkt. Einige erfahrene Marktteilnehmer warnen vor den hohen Gewinnmultiplikatoren. Viele Fonds setzen dennoch auf Palantirs Rolle in der sogenannten „Agentic AI“-Welle — und kaufen lieber jetzt, als auf günstigere Einstiegskurse zu warten.

Q1-Zahlen am 4. Mai

Palantir hat den Berichtstermin offiziell bestätigt: Am 4. Mai 2026 veröffentlicht das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal, nach US-Börsenschluss. Um 17:00 Uhr ET folgt ein Webcast des Managements.

Im Mittelpunkt steht die Jahresprognose. Palantir peilt für 2026 einen Umsatz zwischen 7,182 und 7,198 Milliarden Dollar an. Besonders beobachtet wird das US-Kommerzgeschäft — hier hat das Unternehmen ein Wachstum von mindestens 115 Prozent in Aussicht gestellt. Diese Zahl ist das Herzstück der Bullen-These.

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Hinzu kommen zwei strategisch wichtige Verträge: ein zehnjähriger Softwarevertrag mit der US-Armee und ein Mehrjahresabkommen mit dem Department of Homeland Security. Beide Deals liefern langfristige Umsatzsicherheit und unterstreichen Palantirs Stellung als Kernanbieter für KI-gestützte Verteidigungsanalytik.

Erholung mit Makel

Trotz der jüngsten Gegenbewegung notiert die Aktie rund 35 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 179,86 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von fast 19 Prozent zu Buche. Der RSI liegt bei 71,5 — technisch bereits im überkauften Bereich — und die annualisierte 30-Tage-Volatilität von über 51 Prozent zeigt, wie nervös der Markt bei dieser Aktie bleibt.

Das eigentliche Urteil fällt am 4. Mai. Bestätigt Palantir die ambitionierten Umsatzziele, dürfte die aktuelle Erholung eine solide Basis haben. Verfehlt das Management die Erwartungen, könnte der nächste Ausverkauf schneller kommen als der letzte.

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Diskussion zu Palantir

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.