Während die großen Technologiekonzerne im März straucheln, zieht der Datenanalyst Palantir an der Konkurrenz vorbei. Der Grund für diese bemerkenswerte Stärke liegt nicht in vagen KI-Fantasien, sondern in handfesten Regierungsaufträgen. Das Pentagon hat ein zentrales KI-System des Unternehmens nun offiziell zum dauerhaften Standard erhoben.
Gestern bestätigte das US-Verteidigungsministerium, dass die KI-Plattform Maven vom Pilotprojekt zu einem sogenannten „Program of Record“ aufsteigt. Damit ist die langfristige Nutzung über alle Streitkräfte hinweg gesichert und mit festen Budgets hinterlegt. Maven analysiert Echtzeitdaten von Drohnen, Radar und Satelliten, um potenzielle Ziele für das Militär zu identifizieren. Dieser strategische Meilenstein untermauert die jüngste Erholung des Papiers. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet der Titel ein Plus von gut 20 Prozent, auch wenn er heute leicht auf 133,38 Euro nachgibt.
Fundamentale Stärke überzeugt Analysten
Die Begeisterung der Wall Street stützt sich auf handfeste Zahlen aus dem Schlussquartal 2025. Der Gesamtumsatz kletterte im Jahresvergleich um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden US-Dollar. Besonders das kommerzielle US-Geschäft stach mit einem Wachstum von 137 Prozent hervor. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen eine operative Marge von 41 Prozent und stärkte die Bilanz mit einem bereinigten freien Cashflow von 791 Millionen US-Dollar.
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Investmentbanken wie Wedbush sehen weiteres Potenzial und bestätigten ihr „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 230 US-Dollar. Die Experten von DA Davidson gehen bei ihrer Einschätzung sogar noch weiter. Sie halten es mittlerweile für nahezu ausgeschlossen, dass andere Softwareunternehmen den Erfolg von Palantir im Bereich der künstlichen Intelligenz in absehbarer Zeit replizieren können.
Hohe Bewertung als Hürde
Trotz der operativen Erfolge bleibt die Bewertung ambitioniert. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 255 ist die Aktie kein Schnäppchen. Analysten von S&P Global Market Intelligence prognostizieren für die kommenden fünf Jahre ein jährliches Gewinnwachstum von 47 Prozent. Diese rasante Expansion muss das Unternehmen zwingend liefern, um den aktuellen Bewertungsaufschlag an der Börse dauerhaft zu rechtfertigen.
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