Rekordumsätze und eine angehobene Jahresprognose reichen manchmal nicht aus. Palantir verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein massives Wachstum durch seine KI-Plattformen. Die Börse reagierte am Dienstag dennoch mit einem Kursrutsch von fast sieben Prozent. Ein genauerer Blick auf die Auftragsbücher erklärt diese Skepsis.
Der Datenanalyse-Spezialist übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 85 Prozent auf 1,63 Milliarden US-Dollar. Besonders das US-Geschäft trieb diese Entwicklung an. Hier verdoppelten sich die Erlöse nahezu. Der bereinigte operative Gewinn erreichte eine Marge von 60 Prozent.
Prognose nach oben korrigiert
CEO Alex Karp sieht den US-Markt als zentralen Wachstumsmotor. Das Management hob die Umsatzprognose für das laufende Jahr an. Palantir erwartet nun Erlöse von rund 7,65 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von etwa 71 Prozent. Im US-Geschäftskundensegment rechnet das Unternehmen mit einem Plus von mindestens 120 Prozent.
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Warnsignal bei neuen Verträgen
Trotz dieser starken Zahlen trennten sich Anleger von ihren Papieren. Der Grund liegt im Volumen der neu abgeschlossenen Verträge. Dieser Wert stieg zwar auf 2,41 Milliarden Dollar. Das bedeutet ein Plus von 61 Prozent. Im Vorquartal lag dieses Wachstum allerdings noch bei 138 Prozent. Diese deutliche Verlangsamung weckt Zweifel an der anhaltend hohen Bewertung der Aktie.
Die Folge: ein intakter Abwärtstrend. Aktuell notiert das Papier bei 113,24 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust damit auf fast 21 Prozent. Der Kurs hat sich spürbar von seinem langfristigen Durchschnitt nach unten abgesetzt.
Operativ baut Palantir seine Reichweite derweil weiter aus. Neue Partnerschaften mit Centrus Energy oder dem US-Landwirtschaftsministerium zeigen die breite Nachfrage nach KI-Lösungen. Das Unternehmen integriert seine Software zunehmend in kritische Infrastruktur. Solange das Wachstum der Neuaufträge jedoch schwächelt, dürfte die Skepsis am Aktienmarkt anhalten.
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