Oxford Square Capital hält Kurs bei den Ausschüttungen. Trotz eines schrumpfenden Substanzwerts setzt das Management weiterhin auf monatliche Dividenden für seine Aktionäre. Die jüngsten Zahlen verdeutlichen das Spannungsfeld zwischen hoher Rendite und sinkendem inneren Wert.
Substanzwert unter Druck
Der Net Asset Value (NAV), also der rechnerische Substanzwert pro Aktie, sank zum Ende des vierten Quartals 2025 auf 1,69 US-Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal, als noch 1,95 US-Dollar zu Buche standen, entspricht dies einem spürbaren Rückgang. Dennoch erwirtschaftete das Unternehmen ein Netto-Anlageergebnis von rund 5,4 Millionen US-Dollar oder 0,07 US-Dollar je Aktie.
Das Geschäftsmodell der Business Development Company (BDC) stützt sich primär auf erstrangig besicherte Unternehmenskredite und CLO-Eigenkapitalbeteiligungen. Diese Mischung ermöglichte im vierten Quartal Gesamteinnahmen aus Investitionen in Höhe von 10,4 Millionen US-Dollar. Besonders die CLO-Strukturen trugen mit 4,3 Millionen US-Dollar signifikant zum Ergebnis bei, bergen jedoch auch höhere Risiken für die Bewertung des Portfolios.
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Fokus auf hohe Ausschüttungen
Für die Monate April, Mai und Juni 2026 bestätigte das Board bereits monatliche Zahlungen von 0,035 US-Dollar pro Aktie. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von etwa 23,7 Prozent. Dieser Wert lockt zwar einkommensorientierte Investoren an, spiegelt jedoch auch die Skepsis des Marktes hinsichtlich der langfristigen Werthaltigkeit der Basisinvestments wider.
Die kommenden Termine für Anleger im Überblick:
– Ex-Tag April-Dividende: 16. April 2026
– Zahltag April-Dividende: 30. April 2026
– Erwarteter Termin Q1-Zahlen: 23. April 2026
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 wird Klarheit darüber bringen, ob die Stabilisierung des Portfolios gelingt oder der Substanzwert weiter erodiert. Anleger blicken dabei besonders auf die Entwicklung der CLO-Bewertungen, die maßgeblich über die künftige Deckung der Dividende entscheiden.
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