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Symbolbild, KI-generiert

Oxford Lane Capital Aktie: NAV bricht um ein Drittel ein

Der Nettoinventarwert von Oxford Lane Capital fiel im Quartal um fast ein Drittel, während die monatliche Ausschüttung unverändert bleibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • NAV je Aktie auf 10,56 USD gefallen
  • Wertminderungen von 381,4 Millionen USD
  • Monatliche Dividende bleibt bei 0,20 USD
  • Aktie verlor seit Jahresbeginn rund 35 Prozent

Stabile Dividenden, schrumpfender Wert — bei Oxford Lane Capital klaffen operative Erträge und Portfoliowerte weit auseinander. Während das Unternehmen weiterhin hohe Ausschüttungen leistet, hat der innere Wert der Aktie massiv Federn gelassen. Ein Einbruch des Nettoinventarwerts um fast ein Drittel zeichnet ein deutliches Bild der jüngsten Marktverwerfungen.

Im Quartal bis Ende März sank der Nettoinventarwert (NAV) je Aktie auf 10,56 USD. Im Vorquartal stand dieser noch bei 15,51 USD. Das Management macht technische Faktoren für den Rückgang verantwortlich. Vor allem Preisabschläge im Softwaresektor drückten die Bewertung der Kreditportfolien.

Hohe Abschreibungen belasten Bilanz

Das Unternehmen verbuchte nicht realisierte Wertminderungen von rund 381,4 Millionen USD. Dennoch blieb das operative Geschäft profitabel. Das bereinigte Nettoanlageergebnis erreichte 1,03 USD je Aktie.

Die monatliche Dividende bleibt vorerst unangetastet. Für das dritte Quartal 2026 kündigte das Management erneut 0,20 USD je Aktie an. Damit hält Oxford Lane Capital an seiner bisherigen Ausschüttungspolitik fest.

Stabilisierung am Kreditmarkt

Die Strategie konzentriert sich weiterhin auf Eigenkapitaltranchen von verbrieften Krediten (CLOs). Die effektive Verzinsung dieser Anlagen lag Ende März bei 11,7 Prozent. CEO Jonathan Cohen beobachtet seit April eine Erholung der Liquidität am Sekundärmarkt.

An der Börse hinterließ die Volatilität deutliche Spuren. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn rund 35 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 9,74 USD, was einem Minus von fast 50 Prozent auf Jahressicht entspricht.

Die Verlängerung der Reinvestitionsperiode bis Oktober 2029 soll die Ertragskraft langfristig sichern. Anleger blicken nun auf die tatsächliche Umsetzung der angekündigten Sommer-Dividenden.

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