Osaka Steel zieht in Indonesien die Reißleine. Nach anhaltenden Verlusten und massivem Wettbewerbsdruck stellt das Unternehmen den Betrieb seiner dortigen Tochtergesellschaft ein. Gleichzeitig korrigiert der Konzern seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten.
- Produktionsstopp bei PT Krakatau Osaka Steel am 30. April 2026.
- Umsatz nach neun Monaten liegt bei 23,264 Milliarden Yen.
- Tochtergesellschaft verzeichnete zuletzt 1,3 Milliarden Yen Verlust.
- Prognose für das Gesamtjahr wurde offiziell revidiert.
Das Ende in Indonesien
Die Entscheidung, das Joint Venture PT Krakatau Osaka Steel abzuwickeln, folgt auf eine Phase wirtschaftlicher Instabilität. Das 2012 gegründete Werk leidet unter dem enormen Druck günstiger Stahlimporte. Während der Betrieb im Jahr 2021 noch profitabel arbeitete, verschlechterte sich die Lage seit 2022 zusehends.
Warum scheiterte der Standort trotz anfänglicher Erfolge? Der Hauptgrund liegt in der Kombination aus steigenden Rohstoffkosten und einer aggressiven Preispolitik internationaler Konkurrenten, die den Markt mit preiswerten Produkten überschwemmen. Die finanzielle Schieflage der Tochtergesellschaft ließ dem Mutterkonzern letztlich keine andere Wahl, als die Reißleine zu ziehen.
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Zahlen und Prognosen
Anfang des Monats veröffentlichte der Konzern zudem die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025. Der konsolidierte Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 23,264 Milliarden Yen. Die gleichzeitige Revision der Performance-Prognose unterstreicht die Notwendigkeit, auf die schwierigen Marktbedingungen zu reagieren. Neben der Werksschließung belasten auch instabile globale Lieferketten die operative Marge des Stahlherstellers.
Die Produktion am indonesischen Standort endet planmäßig am 30. April 2026, gefolgt von der Einstellung aller Verkaufsaktivitäten bis zum 30. Juni 2026. Für das Management steht nun die Konsolidierung des Kerngeschäfts im Vordergrund, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit ohne die defizitäre Auslandstochter zu sichern.
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