In einer Welt voller geopolitischer Spannungen rückt die heimische Energieerzeugung in das Zentrum der Strategie. Orsted-Chef Rasmus Errboe sieht Windkraft längst nicht mehr nur als Klimaschutzmaßnahme. Für den dänischen Konzern ist der Ausbau auf See inzwischen ein entscheidender Faktor für die nationale Unabhängigkeit der europäischen und asiatischen Märkte.
Unabhängigkeit durch Offshore-Wind
Geopolitische Blockaden, etwa in der Straße von Hormus, belasten die fossilen Lieferketten. Orsted bleibt davon bisher unberührt. Der Fokus liegt auf den Kernmärkten in Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum.
Ein neues Whitepaper des Unternehmens räumt mit dem Vorurteil teurer Erneuerbarer auf. Bis 2040 könnten die Stromsystemkosten in Europa durch den massiven Ausbau von Offshore-Wind um bis zu 30 Prozent sinken. Langfristige Verträge sorgen dabei für die nötige Planungssicherheit und schützen Verbraucher vor extremen Preissprüngen an den Rohstoffmärkten.
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Operative Stärke trotz Zinsdruck
Das operative Geschäft zeigt sich robust. Im ersten Quartal 2026 erzielte Orsted ein EBITDA von 9,5 Milliarden Dänischen Kronen. Zwar belasteten unbare Abschreibungen aufgrund von Zinsanpassungen das Nettoergebnis, das Management hält jedoch an den Jahreszielen fest.
Das Ziel für das gesamte Geschäftsjahr liegt weiterhin bei einem EBITDA von über 28 Milliarden Kronen. Parallel dazu plant das Unternehmen für 2026 eine Dividendenausschüttung. Die Bruttoinvestitionen sollen sich in einer Spanne von 50 bis 55 Milliarden Kronen bewegen.
In den USA stabilisiert sich das Umfeld nach juristischen Erfolgen. Dies ermöglicht die Fortführung von Großprojekten wie Revolution Wind. Das Management setzt hierbei auf wertorientiertes Wachstum statt auf reine Volumenausweitung.
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