Oracle greift zur Axt. Der Software- und Cloudkonzern plant laut Bloomberg einen massiven Stellenabbau, der mehrere tausend Mitarbeiter treffen könnte. Die Maßnahme soll bereits in diesem Monat anlaufen. Der Grund: Die enormen Kosten für den Ausbau der KI-Infrastruktur bringen das Unternehmen unter Druck.
Mit rund 162.000 Beschäftigten weltweit gehört Oracle zu den größten Arbeitgebern der Tech-Branche. Doch die geplanten Kürzungen gehen offenbar weit über die üblichen rollierenden Stellenstreichungen hinaus. Betroffen sind Bereiche im gesamten Konzern. Ein Teil der Jobs soll zudem in Kategorien wegfallen, die durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz künftig obsolet werden.
Datenzentren fressen Liquidität
Hinter dem Sparkurs steht ein teures Dilemma. Oracle hat sich in den vergangenen Monaten zu einem wichtigen Player im KI-Geschäft entwickelt. Der 300 Milliarden Dollar schwere Deal mit OpenAI sowie Verträge mit Elon Musks xAI und Meta haben den Konzern in eine neue Liga katapultiert. Doch diese Erfolge haben ihren Preis.
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Um die nötige Rechenleistung für diese Großkunden bereitzustellen, muss Oracle massiv in neue Rechenzentren investieren. Im Februar kündigte Chairman Larry Ellison an, in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden Dollar in den Ausbau der Cloud-Infrastruktur zu stecken. Diese Summe sorgt bei Investoren für Unbehagen. Die Verschuldung des Konzerns steigt, während gleichzeitig die Liquidität knapp wird.
Einstellungsstopp in der Cloud-Sparte
Die Sparmaßnahmen beschränken sich nicht nur auf den Abbau bestehender Stellen. Diese Woche hat Oracle intern bekannt gegeben, dass viele offene Positionen in der Cloud-Division überprüft werden. Das bedeutet faktisch einen Einstellungsstopp oder zumindest eine deutliche Verlangsamung bei Neueinstellungen.
Der Konzern steht damit vor einem klassischen Wachstumskonflikt. Einerseits will Oracle im lukrativen Cloud- und KI-Markt mit Amazon und Microsoft mithalten. Andererseits muss das Unternehmen die finanziellen Belastungen dieser Expansion irgendwie stemmen. Die Mitarbeiter zahlen nun den Preis für diese Strategie.
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