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Symbolbild, KI-generiert

Oracle Aktie: Hunderttausende Vera-CPUs ab 2026

Oracle investiert massiv in Nvidia Vera Hardware für KI-Cloud, Aktie fällt dennoch. Analysten sehen kurzfristigen Cashflow-Druck trotz langfristiger Chancen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Integration von Nvidia Vera Architektur
  • Fokus auf KI-Modell-Training
  • Aktie verliert 2,8 Prozent
  • Investitionen von 50 Milliarden Dollar

Oracle rüstet massiv auf, um im KI-Wettlauf an Boden zu gewinnen. Die Integration der Nvidia-Vera-Architektur soll die Cloud-Sparte auf ein neues Leistungsniveau heben. An der Börse löst der milliardenschwere Expansionskurs jedoch vorerst Skepsis aus.

Fokus auf Hochleistungsrechnen

Die Erweiterung der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zielt direkt auf das Training und die Anwendung großer Sprachmodelle ab. Das System verspricht deutliche Vorteile bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz. Ab 2026 plant der Konzern die Implementierung von Hunderttausenden Nvidia Vera CPUs.

Durch diesen Schritt vertieft Oracle die Partnerschaft mit Nvidia deutlich. Man versucht, sich über eine spezialisierte Hardware-Basis von den großen Konkurrenten Amazon Web Services und Microsoft Azure abzuheben. Das Angebot richtet sich gezielt an Kunden, die auf extrem hohe Rechenkapazitäten angewiesen sind.

Hohe Investitionen belasten Kurs

Trotz der technologischen Offensive gab die Aktie am Dienstag nach. Das Papier verlor 2,8 Prozent und notierte bei 181,36 US-Dollar. Auf dem deutschen Markt schloss der Wert bei 156,34 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf rund 6,4 Prozent.

Parallel dazu rücken die massiven Kosten in den Fokus. Für das Geschäftsjahr 2026 werden die Investitionsausgaben auf rund 50 Milliarden US-Dollar geschätzt. Analysten von Wedbush hoben zwar ihr Kursziel auf 275 US-Dollar an, verwiesen aber auch auf den kurzfristigen Druck für den freien Cashflow.

Die Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf etwa 527 Milliarden US-Dollar. Investoren achten nun verstärkt darauf, wie der operative Cashflow die hohen Ausgaben für den weltweiten Ausbau der Rechenzentren decken kann. Die Komplexität der neuen Hardware stellt das Management zudem vor Herausforderungen bei der Kapazitätsplanung.

Im Juni veröffentlicht Oracle die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal. Marktbeobachter fokussieren sich dabei auf die Entwicklung der Cloud-Margen und die Profitabilität der neuen Infrastrukturprojekte. Der Bericht wird zeigen, wie effektiv das Unternehmen den hohen Auftragsbestand in tatsächliche Umsätze ummünzen kann.

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Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

Dr. Sasse spezialisiert sich auf die verständliche Aufbereitung komplexer ökonomischer Zusammenhänge und die praktische Anwendung von Investmentstrategien für die Altersvorsorge. Sein Ansatz kombiniert theoretisches Wissen mit klarem Praxisbezug, um Lesern Orientierung in einem dynamischen Marktumfeld zu bieten.

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