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Symbolbild, KI-generiert

Oracle Aktie: 38,5 Prozent Minus in 30 Tagen

Oracle warnt vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in der E-Business Suite, während die Aktie nach einem massiven Kurssturz eine leichte Erholung zeigt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kritische Lücke in Oracle Payments
  • Hacker greifen aktiv an
  • Aktie erholt sich leicht
  • Cloud-Geschäft wächst weiter

Oracle kämpft an zwei Fronten. Während der Software-Riese eine gefährliche Sicherheitslücke in seiner E-Business Suite schließen muss, lastet der massive Kursverfall der letzten Wochen auf den Anlegern. Hacker nutzen die Schwachstelle bereits aktiv aus.

Hacker nutzen Schwachstelle aus

Angreifer zielen derzeit auf die Komponente Oracle Payments. Die Lücke mit der Kennung CVE-2026-46817 ermöglicht es Unbefugten, Systeme ohne Passwort über das Internet vollständig zu übernehmen. Betroffen sind die Versionen 12.2.3 bis 12.2.15.

Oracle stuft das Risiko mit 9,8 von 10 Punkten als extrem kritisch ein. Ein entsprechendes Sicherheitsupdate steht seit Mai zur Verfügung. Da kein öffentlicher Programmcode für den Angriff existierte, entwickelten die Täter offenbar eigene Werkzeuge für ihre Attacken.

Massive Kursverluste belasten

An der Börse zeigt sich heute eine leichte Erholung. Die Aktie legt um 1,83 Prozent auf 131,16 Euro zu. Dieser Zuwachs gleicht die jüngste Talfahrt kaum aus.

In den vergangenen 30 Tagen verlor das Papier rund 38,5 Prozent an Wert. Investoren blicken skeptisch auf die hohen Ausgaben für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Die Milliardeninvestitionen belasten den freien Cashflow und die Bilanz spürbar.

Parallel dazu wächst das Cloud-Geschäft weiter. Marktforscher von IDC stuften Oracle jüngst als Branchenführer für KI-Lösungen bei Versorgern ein. Mit einem Relative-Stärke-Index von 31,5 nähert sich der Titel einer technisch überverkauften Situation.

Die technische Lage bleibt angespannt. Das Papier notiert deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 170,83 Euro.

Vom 52-Wochen-Hoch bei rund 280 Euro ist der Kurs weit entfernt. Die Marktteilnehmer fokussieren sich nun darauf, ob die Cloud-Wachstumsraten die massiven Infrastrukturkosten rechtfertigen.

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