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Symbolbild, KI-generiert

Oracle: 2,45 Gigawatt für Project Jupiter

Oracle baut sein KI-Geschäft durch eine Partnerschaft mit Google Cloud und Milliarden-Investitionen in Rechenzentren massiv aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer KI-Agent für Datenbankabfragen
  • Milliarden-Finanzierung für Rechenzentren
  • Aktie zeigt technische Überverkauft-Signale
  • Grüne Energie durch Brennstoffzellen

Oracle drückt beim Thema Künstliche Intelligenz aufs Tempo. Der Softwarekonzern erweitert seine strategische Allianz mit Google Cloud. Parallel dazu fließen Milliarden in neue Rechenzentren. Das Ziel: Oracle will die komplette KI-Wertschöpfungskette abdecken.

Datenbanken verstehen natürliche Sprache

Im Zentrum der Google-Kooperation steht ein neuer KI-Agent. Nutzer können Oracle-Datenbanken künftig in natürlicher Sprache abfragen. Der Umweg über komplexe SQL-Codes entfällt. Der Zahlungsdienstleister Worldline nutzt die Technik bereits als erster Großkunde. Aktuell läuft der Service in 15 globalen Regionen. Standorte in Turin und Mexiko folgen in Kürze.

Neben der Google-Cloud rüstet Oracle die eigene Software auf. Neue Werkzeuge in der Fusion-Cloud automatisieren Finanzprozesse. Sie buchen Transaktionen selbstständig und erkennen Anomalien. Damit trifft Oracle einen Nerv. Viele Finanzchefs erhöhen derzeit ihre KI-Budgets massiv.

Milliarden für grüne Rechenzentren

KI-Anwendungen fressen Strom. Oracle baut deshalb seine Energieinfrastruktur um. In New Mexico entsteht der Campus „Project Jupiter“ mit einer Kapazität von bis zu 2,45 Gigawatt. Der Konzern verzichtet dort auf klassische Gasturbinen. Stattdessen kommen Brennstoffzellen von Bloom Energy zum Einsatz. Das senkt die Stickoxid-Emissionen um rund 92 Prozent.

Auch an anderer Stelle fließt viel Geld. Oracle sicherte sich gerade eine Finanzierung über 16 Milliarden US-Dollar. Das Kapital fließt in Rechenzentren in Michigan. Diese Anlagen sollen künftig Anwendungen von OpenAI unterstützen. Das Projekt ist Teil der groß angelegten Stargate-Initiative.

Aktie technisch überverkauft

An der Börse reagierten Anleger zuletzt zurückhaltend. Die Oracle-Aktie schloss am Montag bei 145,90 Euro. Auf Wochensicht verlor das Papier rund sieben Prozent. Der RSI-Indikator liegt aktuell bei 26,5.

Das signalisiert einen überverkauften Zustand. Auf Monatssicht behauptet die Aktie jedoch ihre jüngsten Gewinne. Analysten bleiben derweil optimistisch. Die Experten von Wedbush bestätigen ihr „Outperform“-Rating. Sie rufen ein Kursziel von 225 US-Dollar auf.

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