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Opendoor Aktie: Schleppend voran!

Der Einstieg von SRx Health und sinkende Hypothekenzinsen bieten Opendoor Rückenwind, doch Analysten sehen weiterhin erhebliches Abwärtspotenzial für die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Strategischer Einstieg durch SRx Health
  • Hypothekenzinsen auf Dreijahrestief
  • Analysten sehen über 60% Abwärtspotenzial
  • Gewinnzone bleibt vorerst außer Reichweite

Opendoor Technologies erhält unerwartete Unterstützung: Das Unternehmen SRx Health nutzt überschüssige Liquidität für einen strategischen Einstieg und setzt auf eine Unterbewertung der Aktie. Während dieser Vertrauensbeweis und sinkende Hypothekenzinsen Hoffnung wecken, warnen Analysten weiterhin vor massiven Kursverlusten. Steht die Wende bevor oder überwiegen die fundamentalen Risiken?

Rückenwind durch Zinspolitik

Der Markt registriert die Kapitalallokation von SRx Health in Opendoor-Stammaktien als deutliches Signal. Das Unternehmen sieht offenbar intrinsischen Wert bei einer Marktkapitalisierung von rund 6,36 Milliarden Dollar – eine Einschätzung, die im direkten Gegensatz zur vorherrschenden Skepsis an der Wall Street steht.

Zusätzlich profitiert das Geschäftsmodell von einem günstigeren makroökonomischen Umfeld. Die 30-jährigen Hypothekenzinsen haben sich heute bei rund 6,12 Prozent stabilisiert, was einem Tiefststand seit drei Jahren entspricht. Auslöser ist eine Anweisung von Präsident Trump an Fannie Mae und Freddie Mac, Hypothekenanleihen im Wert von bis zu 200 Milliarden Dollar zu kaufen, um den Wohnungsmarkt zu stimulieren. CEO Kaz Nejatian positioniert Opendoor dabei geschickt: Das Unternehmen fungiert als Liquiditätsgeber und nicht als langfristiger Vermieter, was es von REITs unterscheidet, die unter der politischen Begrenzung von Massenaufkäufen leiden könnten.

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Analysten bleiben pessimistisch

Trotz dieser positiven Impulse zeichnen die harten Finanzkennzahlen ein herausforderndes Bild. Investoren müssen folgende Faktoren abwägen:

  • Analystenkonsens: Der breite Markt bleibt skeptisch. Das Rating lautet mehrheitlich „Reduzieren“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von lediglich 2,55 Dollar. Dies impliziert ein mögliches Abwärtspotenzial von über 60 Prozent gegenüber den aktuellen Notierungen.
  • Profitabilität: Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Verlust pro Aktie (EPS) von 0,22 Dollar prognostiziert. Zwar stellt dies eine Verbesserung dar, bestätigt aber, dass die Gewinnzone vorerst außer Reichweite bleibt.
  • Short-Quote: 13,32 Prozent des Streubesitzes sind leerverkauft. Der leichte Rückgang dieser Quote deutet zwar auf erste Eindeckungen hin, das Niveau bleibt jedoch signifikant.

Die Aktie befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf eine Belebung durch niedrige Zinsen und fundamentaler Kritik. Die kurzfristige Richtung hängt nun davon ab, ob die Transaktionsvolumina im ersten Quartal die negativen Erwartungen der Analysten widerlegen können. Solange die Prognose anhaltender Verluste besteht, ist das Aufwärtspotenzial jedoch durch eine massive Bewertungsobergrenze gedeckelt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.