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Symbolbild, KI-generiert

OPAP Aktie: Zermürbende Stagnation?

Die Fusion von Allwyn und OPAP ist abgeschlossen, doch die Aktie notiert auf einem 52-Wochen-Tief. Das Unternehmen plant eine Sitzverlegung und kündigt eine Sonderdividende an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fusion mit OPAP seit Ende März wirksam
  • Aktienkurs fällt auf neues Jahrestief
  • Sonderdividende vor Juni 2026 geplant
  • Erste gemeinsame Quartalszahlen im Juni

Der Zusammenschluss ist offiziell — und die Aktie reagiert mit Verkaufsdruck. Allwyn AG hat die Geschäftskombination mit OPAP abgeschlossen und damit einen der größten börsennotierten Glücksspielkonzerne weltweit geformt. Für Aktionäre brachte der Meilenstein bislang keine Erholung: Das Papier notiert auf einem neuen 52-Wochen-Tief von 13,40 Euro, rund 29 Prozent unter dem Jahresauftaktstand.

Fusion seit 24. März wirksam

Mit dem formellen Abschluss am 24. März 2026 ist OPAP Holding vollständig in das internationale Allwyn-Netzwerk integriert. Das Unternehmen bündelt damit sein Lotterie- und Glücksspielgeschäft mit den Aktivitäten in Griechenland und Zypern unter einem Dach — inklusive Markenwechsel von OPAP auf Allwyn.

Parallel plant das Unternehmen, seinen Sitz von Luxemburg in die Schweiz zu verlegen, noch vor Ende des ersten Halbjahres 2026. Eine Zweitnotierung an der Londoner oder New Yorker Börse steht ebenfalls auf der Agenda. KKCG hält im kombinierten Unternehmen 78,4 Prozent der Anteile indirekt, der Streubesitz beläuft sich auf 21,6 Prozent.

Rekorderlöse, leicht gesunkene Margen

Das operative Fundament ist solide. OPAP erzielte 2025 einen Rekordbruttospielertrag von 2,4 Milliarden Euro — ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das iGaming-Segment legte um 16,9 Prozent auf 350,6 Millionen Euro zu, Videolotterieautomaten wuchsen um 6 Prozent. Das Lotterie-Segment blieb mit 803,7 Millionen Euro die größte Einnahmequelle.

Allerdings stiegen die Betriebskosten um 15 Prozent, was die Profitabilität leicht belastete. Das EBITDA sank um 0,9 Prozent auf 824,6 Millionen Euro, der Nettogewinn gab um 0,5 Prozent auf 483,4 Millionen Euro nach.

Sonderdividende vor dem 19. Juni

Als nächster konkreter Kurstreiber gilt die bestätigte Sonderdividende von 0,80 Euro je Aktie, die vor dem 19. Juni 2026 ausgezahlt werden soll. Zusammen mit der bereits im November 2025 geleisteten Zwischendividende von 0,50 Euro ergibt sich eine Gesamtausschüttung für das Geschäftsjahr 2025 von 1,30 Euro je Aktie. Der genaue Stichtag hängt noch vom Abschluss der Sitzverlegung und der anschließenden Vorstandszustimmung ab.

Am 3. Juni 2026 legt das kombinierte Unternehmen erstmals Quartalszahlen vor. Ob die erhofften Technologiesynergien zwischen Allwyn und OPAP dort bereits sichtbar werden, dürfte entscheidend dafür sein, ob der aktuelle Bewertungsabschlag gerechtfertigt bleibt.

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Diskussion zu Allwyn AG

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