Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss mit Allwyn steht für die verbliebenen OPAP-Aktionäre unmittelbar die nächste Entscheidung an. Das Management schüttet eine Sonderdividende aus, bei der Investoren zwischen Bargeld und neuen Papieren wählen müssen. Während Minderheitsaktionäre mit Barauszahlungsrecht bereits am heutigen Dienstag bedient werden, rücken für den restlichen Streubesitz nun weitere Fristen in den Fokus.
Der Zeitplan im Überblick
Wer sich für neue Aktien entscheidet, kennt den genauen Einstiegskurs aktuell noch nicht. Der Referenzpreis wird erst Ende April auf Basis des volumengewichteten Durchschnittspreises ermittelt. Um die Wahl zwischen Cash und Anteilen zu treffen, müssen sich Anleger an einen strikten Ablaufplan halten:
- 8. April 2026: Ex-Termin für die Sonderausschüttung
- 9. April 2026: Record Date (Nachweisstichtag für anspruchsberechtigte Positionen)
- 14. bis 27. April 2026: Offizielle Wahlperiode
- 4. Mai 2026: Abschließende Abwicklung und erster Handelstag der neuen Aktien
Stabile Basis trotz Kostenanstieg
Das Fundament für diese Ausschüttung bildet eine sehr robuste Bilanz mit niedriger Verschuldungsquote. OPAP beendete das vergangene Geschäftsjahr mit einem Rekord-Bruttospielumsatz von über 2,4 Milliarden Euro. Der Bruttogewinn kletterte um 5,1 Prozent auf rund eine Milliarde Euro.
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Beim Nettogewinn verzeichnete das Unternehmen hingegen einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent auf 483,4 Millionen Euro. Auch das EBITDA gab minimal auf 824,6 Millionen Euro nach. Verantwortlich für diesen leichten Margendruck waren laut Unternehmensangaben gestiegene Zins-, Marketing- und Personalkosten.
Lotteriegeschäft sichert die Zukunft
Operativ bleibt das klassische Lotteriegeschäft mit einem Umsatzplus von 3,7 Prozent auf 803,7 Millionen Euro der wichtigste Treiber. Auch die Videolotterieterminals wuchsen deutlich um 6 Prozent auf 365,5 Millionen Euro. Dass die Aktionäre den strategischen Kurs grundsätzlich unterstützen, zeigte sich bereits bei der jüngsten Fusion: Lediglich 6,7 Prozent der ausstehenden Papiere reichten Investoren im Rahmen des Exit-Rechts ein.
Langfristige Planungssicherheit bietet die bis 2038 verlängerte Konzession für die griechischen Staatslotterien, für die OPAP eine Vorauszahlung von 80 Millionen Euro leistete. Nach der endgültigen Abwicklung der Sonderausschüttung am 4. Mai wird sich der Fokus der Investoren wieder vollständig auf das operative Geschäft richten – insbesondere auf das margenstarke Online-Segment, das zuletzt bereits knapp ein Drittel des Gesamtumsatzes beisteuerte.
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