Während One 97 Communications operativ mit enormen Wachstumsraten beim Nettogewinn glänzt, findet die Aktie an der Börse derzeit keinen Boden. Steigende Ölpreise und massive Kapitalabflüsse ausländischer Investoren setzen den indischen Markt unter Druck. Gleichzeitig rückt die langfristige Finanzierung des UPI-Bezahlsystems in den Fokus der Politik.
Marktdruck und Bewertung
Der indische Leitindex Nifty 50 verlor in der vergangenen Woche über fünf Prozent, getrieben durch Brent-Rohölpreise von über 101 USD und geopolitische Spannungen im Nahen Osten. In diesem Umfeld markierte die Aktie von One 97 Communications am Freitag mit 976,20 INR ein neues Jahrestief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf mehr als 27 Prozent. Analysten stufen den Titel derzeit als „Hold“ ein, da die Bewertung trotz starker operativer Trends als sehr teuer gilt.
Neue Funktionen für UPI und Gold
Um die Nutzerbindung zu erhöhen, führt das Unternehmen neue technologische Standards ein. Die nationale Zahlungsgesellschaft NPCI hat die biometrische Authentifizierung für UPI-Apps freigeschaltet. Nutzer können Zahlungen bis zu 5.000 Rupien nun per Fingerabdruck oder Face ID autorisieren, was den Prozess deutlich beschleunigt und die Notwendigkeit einer PIN-Eingabe bei Kleinstbeträgen aufhebt.
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Zudem plant das Management für Mitte April 2026 einen strategischen Neustart im Edelmetallsektor:
* Wiederaufnahme der physischen Auslieferung von „Digitalem Gold“
* Verfügbarkeit des Dienstes in mehr als 12.000 Postleitzahlgebieten
* Reaktion auf die Rekordnachfrage von 3.926 Crore Rupien im Januar
* Vervierfachung des digitalen Gold-Volumens im Vorjahresvergleich
Die Kosten der digitalen Infrastruktur
Ein zentrales Problem für die langfristige Profitabilität bleibt die Gebührenstruktur des UPI-Netzwerks. Da die aktuelle „Zero-MDR“-Politik der Regierung keine Händlergebühren vorsieht, verbleiben die Kosten von etwa 2 Rupien pro Transaktion bei den Banken und Fintech-Dienstleistern. Ein parlamentarischer Ausschuss empfahl nun die Einführung geringer Gebühren für Großhändler, da staatliche Anreize derzeit nur rund elf Prozent der Betriebskosten decken.
Der Fokus richtet sich nun auf den April, wenn die erweiterten Gold-Dienstleistungen starten. Diese könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um die Abhängigkeit von den margenschwachen UPI-Basisdiensten zu verringern und die operative Basis in regionalen Märkten zu verbreitern.
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