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Symbolbild, KI-generiert

Ondas Holdings Aktie: Leerverkäufe erreichen 42 Prozent

Ondas Holdings verliert 7,8 Prozent, während Short-Positionen zunehmen. Trotz höherer Umsatzprognose bleibt die Bewertung umstritten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Short-Quote steigt auf 42 Prozent
  • Aktie fällt am Dienstag 7,8 Prozent
  • Umsatzausblick für 2026 angehoben
  • Bewertung liegt laut Schätzungen deutlich höher

Inmitten einer allgemeinen Schwächephase bei Drohnen-Werten gerät Ondas Holdings verstärkt ins Visier spekulativer Anleger. Das Unternehmen sieht sich am heutigen Dienstag mit einer massiven Zunahme von Wetten auf fallende Kurse konfrontiert, während gleichzeitig der gesamte Sektor unter Abgabedruck steht. Trotz einer zuletzt angehobenen Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 dominiert die Sorge über eine mögliche Überbewertung das Handelsgeschehen.

Massiver Anstieg der Leerverkäufe

Daten des Analysehauses S3 Partners zufolge ist der Anteil der leerverkauften Aktien am frei handelbaren Bestand (Float) auf 42 Prozent gestiegen. Dies entspricht einem Marktwert von rund 1,89 Milliarden US-Dollar. Die Dynamik dieser Entwicklung ist bemerkenswert: Vor gut einem Jahr lag die Quote noch bei lediglich 4 Prozent. Innerhalb der letzten zwei Wochen kletterte das Short-Interest von rund 40,7 Prozent weiter nach oben.

Diese extrem hohe Quote birgt für spekulative Anleger ein erhebliches Risiko für einen sogenannten Short Squeeze. Sollten positive Nachrichten den Kurs unerwartet antreiben, müssten Leerverkäufer ihre Positionen durch Käufe eindecken, was die Aufwärtsbewegung massiv beschleunigen könnte.

Am heutigen Dienstag verliert das Papier jedoch 7,8 Prozent an Wert und notiert bei 6,06 Euro. Damit vergrößert sich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 13,02 Euro auf nunmehr 53 Prozent.

Sektorweite Abgaben belasten Kursverlauf

Der Kursrückgang bei Ondas erfolgt in einem schwierigen Marktumfeld für Drohnen-Technologien. Medienberichten zufolge führen Risiko-Vermeidungsstrategien der Anleger zu Verkäufen in der gesamten Branche. Parallel zu Ondas verzeichneten auch Wettbewerber wie Red Cat oder AeroVironment Verluste, während der branchenspezifische REX Drone ETF ebenfalls nachgab.

Zusätzlicher Druck lastet auf dem breiteren Markt durch steigende Renditen für zehnjährige Staatsanleihen, die laut Reuters bei 4,78 Prozent liegen, sowie anziehende Ölpreise. Die Aktie notiert zudem mit einem Abschlag von 26 Prozent deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 8,17 Euro. Diese technische Schwäche wird durch die aktuelle Stimmungslage an der Nasdaq verstärkt, wo Technologiewerte insgesamt einen Rückgang verzeichneten.

Wachstumsphantasie trifft auf Bewertungskritik

Operativ konnte Ondas zuletzt zwar positive Signale senden und hob die Umsatzprognose für das Jahr 2026 an, was vor allem auf die steigende Nachfrage im Bereich der Drohnenabwehr (Counter-Drone) zurückgeführt wird. Marktberichten zufolge übertraf der Umsatz im zweiten Quartal die Erwartungen, wenngleich der Verlust je Aktie höher ausfiel als von Beobachtern prognostiziert.

Dennoch bleibt die fundamentale Bewertung am Markt umstritten. Analystenberechnungen sehen den fairen Wert des Unternehmens deutlich unter dem aktuellen Kursniveau, wobei Schätzungen teils von einer Überbewertung von über 40 Prozent ausgehen.

Während das Kurs-Umsatz-Verhältnis im Vergleich zum Branchenmedian niedrig erscheint, sorgt das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis für Vorsicht bei langfristig orientierten Investoren. Zudem wirken die vor gut drei Wochen gemeldeten Verkaufspläne von Insidern in Höhe von über 44 Millionen US-Dollar innerhalb der letzten zwölf Monate weiterhin als Stimmungsdämpfer nach.

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Diskussion zu Ondas Holdings

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.