Onco-Innovations hat einen konkreten Schritt in Richtung klinischer Entwicklung gemacht. Das Unternehmen schließt die Hochskalierung zweier Schlüsselintermediate für seinen PNKP-Inhibitor ONC010 ab — ein Übergang vom Labor zur industriellen Vorstufe.
Partnerschaft mit Dalton Pharma Services
Die Intermediate A83 und B4 produziert Onco-Innovations künftig in Zusammenarbeit mit dem Auftragsdienstleister Dalton Pharma Services. Das ist Teil des CMC-Programms — also der chemischen, herstellungstechnischen und regulatorischen Grundlage für die Zulassungsarbeit.
Das Ziel: ausreichend Wirkstoff für präklinische Studien, Formulierungsentwicklung und die Vorbereitung des IND-Antrags. Dieser Antrag ist in den USA die Voraussetzung dafür, einen Wirkstoff erstmals am Menschen zu testen.
Risikoreduktion als Kernargument
CEO Thomas O’Shaughnessy beschreibt die Hochskalierung als wichtigen Schritt zur Risikoreduktion. Wer frühzeitig eine stabile Lieferkette für den Wirkstoff aufbaut, vermeidet Engpässe, die klinische Studien verzögern könnten.
Onco-Innovations arbeitet außerdem mit Nucro-Technics und Avance Clinical zusammen. Die Phase-I-Studie für Darmkrebs ist in Australien geplant.
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Kurs unter Druck
An der Börse spiegelt sich der Fortschritt kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei 0,72 Euro — ein Minus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vortag. Seit Jahresbeginn beträgt der Rückgang knapp 17 Prozent.
Der 30-Tage-Vergleich zeigt allerdings ein anderes Bild: Binnen eines Monats hat sich der Kurs fast verdoppelt. Das deutet auf eine volatile Aktie hin, die stark auf Nachrichten reagiert — in beide Richtungen. Die annualisierte Volatilität liegt bei über 130 Prozent.
Bis der IND-Antrag eingereicht und die Phase-I-Studie in Australien gestartet ist, bleibt ONC010 ein reines Entwicklungsprojekt ohne Umsatz. Wann genau der Antrag folgt, hat das Unternehmen bislang nicht kommuniziert.
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