BlackRock hat bei OMV wieder eine Gesamtposition von 5,00 % der Stimmrechte gemeldet, nach zuvor 4,97 %. Die am Dienstag veröffentlichte Beteiligungsmeldung bezieht sich auf die Schwellenberührung am Montag. Sie umfasst sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch Finanzinstrumente.
Aktien und Finanzinstrumente in der Meldung
Nach der von OMV veröffentlichten Pflichtmitteilung entfallen 4,53 % auf Stimmrechte aus Aktien. Weitere 0,47 % werden Finanzinstrumenten zugerechnet. Die gemeldete Gesamtposition ist damit nicht mit einem ausschließlich über Aktien gehaltenen Anteil gleichzusetzen.
Die Meldung folgt auf eine gegenläufige Veränderung: In der am Montag veröffentlichten Mitteilung hatte BlackRock noch das Unterschreiten der Meldeschwelle angezeigt. Diese Veränderung war am 29. Oktober erfolgt. Als vorherigen Stand nannte die damalige Mitteilung ebenfalls eine Gesamtposition von 5,00 %.
Herabstufung trotz höherem Kursziel
Eine andere Bewertungsperspektive brachte am Freitag Morgan Stanley ein. Medienberichten zufolge stufte das Haus OMV von „Equalweight“ auf „Underweight“ herab. Gleichzeitig erhöhte es das Kursziel von EUR 65,50 auf EUR 67,00. Die negativere Einstufung ging somit mit einer höheren Zielmarke einher.
Bei den Quartalszahlen vor rund zwei Wochen hatte OMV ein bereinigtes CCS-Betriebsergebnis von EUR 2,12 Mrd. gemeldet. Das Ergebnis bezog sich auf das dritte Quartal 2026. Laut Reuters lag es knapp unter der Analystenschätzung von EUR 2,17 Mrd.; der den Aktionären zurechenbare Überschuss übertraf die Erwartungen hingegen leicht.
Als Ergebnistreiber nannte der Quartalsbericht starke Raffineriemargen sowie höhere Öl- und Gaspreise. OMV hob außerdem die Brent-Preiserwartung für 2026 auf über USD 95/bbl an.
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