Morgan Stanley hat OMV heute Medienberichten zufolge auf „Underweight“ herabgestuft und ein Kursziel von EUR 67 gesetzt. Damit spricht sich das Analysehaus für eine Untergewichtung der Aktie aus. Das Papier verliert heute 1,1% und notiert bei 71,30 €.
Analysten setzen unterschiedliche Akzente
BNP Paribas hatte am Mittwoch Medienberichten zufolge ihre Empfehlung „Neutral“ bestätigt. Zugleich erhöhte die Bank ihr Kursziel von EUR 64 auf EUR 70. Die höhere Zielmarke ging damit nicht mit einer günstigeren Einstufung einher.
Die beiden Analysehäuser kommen zu unterschiedlichen Bewertungen: Morgan Stanley empfiehlt die Untergewichtung, während BNP Paribas bei einer neutralen Einschätzung blieb. Das Kursziel von Morgan Stanley liegt unter der von BNP Paribas angehobenen Zielmarke.
Höhere Ölpreisannahme als Hintergrund
OMV hatte vor gut einer Woche für das dritte Quartal 2026 ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 2.117 Mio gemeldet. Dabei handelt es sich um die Ergebniskennzahl vor Berücksichtigung von Sondereffekten.
Mit der Veröffentlichung hob das Unternehmen seine Brent-Preisannahme für 2026 auf über USD 95/bbl an. Die europäische Raffinerie-Referenzmarge veranschlagt das Unternehmen auf rund USD 25/bbl.
Auch die Beteiligungsverhältnisse lieferten eine Unternehmensmeldung: BlackRock meldete das Überschreiten der Fünf-Prozent-Schwelle bei OMV. Die Gesamtposition belief sich auf 5,00 %, nach zuvor 4,97 %.
Nach der Stimmrechtsmeldung entfielen davon 4,53 % auf Stimmrechte aus Aktien. Weitere 0,47 % wurden über Finanzinstrumente gehalten. Die gemeldete Gesamtposition umfasst somit sowohl Aktien als auch Instrumente.
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