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OMV Aktie: Größter Gasfund seit 40 Jahren

OMV startet Förderung im Gasfeld Wittau. Das Projekt soll die heimische Produktion verdoppeln und die Versorgungssicherheit stärken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gasfeld Wittau offiziell in Betrieb
  • Erste Lieferungen ab Sommer 2026
  • Investition von 150 Millionen Euro
  • Heimische Gasproduktion soll sich verdoppeln

Heute hat OMV ein Gasfeld in Betrieb genommen, das das Unternehmen nach eigenen Angaben in Österreich zuletzt vor vier Jahrzehnten nicht erlebt hat. Das Projekt in Wittau nahe Wien markiert einen strategisch bedeutsamen Schritt in der Versorgungsstrategie des Konzerns — und liefert der Aktie zusätzlichen Rückenwind.

Was Wittau konkret bringt

Das Gasfeld liegt in rund 5.000 Metern Tiefe und verfügt über förderbare Gesamtressourcen von bis zu 48 Terawattstunden — umgerechnet etwa 4,2 Milliarden Normkubikmeter Gas. In einer ersten Phase erschließt OMV zunächst rund 11 Terawattstunden. Das entspricht der Wärmeversorgung von etwa 100.000 Haushalten über zehn Jahre.

Die Erstförderung startet bereits im zweiten Quartal 2026. Damit stehen die ersten Liefermengen pünktlich für den Winter 2026/27 bereit — ein klares Signal an Abnehmer und Investoren, dass der Zeitplan eingehalten wird. In die erste Projektphase fließen rund 150 Millionen Euro, aufgeteilt auf Bohrungen sowie Infrastruktur und Anlagen.

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Verdopplung der heimischen Produktion

Beim vollständigen Ausbau des Feldes würde OMV seine Gasproduktion in Österreich verdoppeln. Aktuell trägt heimisches Gas nur rund sieben Prozent zum österreichischen Gesamtverbrauch bei. Durch Wittau könnte dieser Anteil in einem ersten Schritt um etwa 50 Prozent steigen.

Das Gesamtinvestitionspotenzial für die weitere Erschließung der Region beziffert das Unternehmen auf rund 500 Millionen Euro — allerdings abhängig von künftigen Marktbedingungen und Investitionsentscheidungen. CEO Alfred Stern positioniert das Projekt ausdrücklich als Brückentechnologie: Gas als Übergangsenergieträger, der die Dekarbonisierung stützt statt bremst.

Angesichts anhaltend hoher Öl- und Gaspreise infolge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten kommt dieser Produktionsstart zu einem günstigen Zeitpunkt. Die Aktie konnte heute erneut leicht zulegen.

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