Die Borouge Group International AG nimmt Gestalt an. OMV und ADNOC haben heute das komplette Führungsteam für ihre gemeinsame Chemieholding benannt — ein konkreter Schritt hin zu einem der größten Polyolefinproduzenten weltweit.
Roger Kearns übernimmt mit sofortiger Wirkung den CEO-Posten. Dr. Stefan Doboczky verantwortet als CCO das kommerzielle Geschäft, Dr. Hasan Karam als COO die operative Seite. Den Aufsichtsratsvorsitz übernimmt Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Vorstandsvorsitzender von ADNOC. Lediglich der permanente CFO fehlt noch — bis zur Besetzung bis Mai 2026 springt Daniel Turnheim interimistisch ein.
Kapazität und erste Erträge
Die BGI entsteht aus dem Zusammenschluss der Beteiligungen an Borouge Plc und Borealis sowie der Übernahme von NOVA Chemicals. Mit einer geplanten Produktionskapazität von 13,6 Millionen Tonnen Polyolefinen positioniert sich das neue Unternehmen als viertgrößter Anbieter weltweit — mit Produktionsstandorten in Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika.
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Besonders relevant für die kurzfristige Ertragsseite: die B4-Anlage in Abu Dhabi. Deren Betriebsaufnahme ist noch im laufenden Quartal geplant, die Produktion wird schrittweise über 2026 hochgefahren. Aus der Nutzungsvereinbarung erwartet BGI über drei Jahre kumulierte Nettogewinne von rund 400 Millionen US-Dollar. Eine vollständige Übernahme der Anlage ist frühestens 2029 vorgesehen — was dem Konzern zunächst finanzielle Flexibilität lässt.
Kurs auf Allzeithoch
Der Markt honoriert die Fortschritte beim Konzernumbau. Die OMV-Aktie notiert heute bei 61,55 Euro — exakt auf dem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf gut 27 Prozent.
Mit der Besetzung aller Schlüsselpositionen und dem bevorstehenden Abschluss der BGI-Transaktionen bis Ende März rückt die operative Phase des neuen Chemiekonzerns näher. Ob die Hochlaufkurve der B4-Anlage wie geplant verläuft, wird ein erster Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des neuen Führungsteams sein.
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